Konstanz: SPD-Spitzenkandidat kommt, neuer Politikstil angekündigt

Dialog im Seerhein – So macht die SPD Wahlkampf

Konstanz. SPD-Landtagskandidatin Zahide Sarikas lädt zu einer Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten der SPD, Nils Schmid, ein. Der 37-jährige Landesvorsitzende der SPD kommt am Dienstag, 8. Februar nach Konstanz in das Restaurant Seerhein (Spanier-Str. 3). Los geht’s um 19.30 Uhr.

Neuer politischer Stil der SPD

Die Besucher erwartet keine Kundgebung mit Reden vom Podium, sondern einen Abend, an dem der Dialog im Vordergrund steht. Die SPD verspricht nicht nur inhaltlich einen neuen politischen Stil für Baden-Württemberg, sie setzt diese Ankündigung durch neue, moderne Veranstaltungsformen um.

Schmid gilt in der Partei als Finanzexperte

Der promovierte Jurist Schmid ist seit 2009 Landesvorsitzender der SPD. Er setzte sich in einer Mitgliederbefragung gegen zwei Mitbewerber durch. Dem Landtag gehört er seit 1997 an. Dort erwarb er sich als kenntnisreicher Finanzexperte auch den Respekt der Regierungsparteien. Schmid ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Frau Tülay ist türkischer Abstammung.

Mehr Infos unter: www.nils-schmid.de und www.warum-spd.de.

Foto: SPD-Pressebild Nils Schmid

10 Kommentare to “Konstanz: SPD-Spitzenkandidat kommt, neuer Politikstil angekündigt”

  1. Kontrolleur
    2. Februar 2011 at 05:41 #

    „Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen“(Konrad Adenauer) und es unter ihrem größer werdenden Klientel, den Transferempfängern und Nichtleistern, verteilen wollen. Gilt auch für die Grünen und ganz besonders natürlich für die Linkspartei. Da das vorhandene Geld dazu natürlich schon längst nicht mehr reicht, werden gerne Schulden auf Kosten der nachfolgenden Generationen gemacht oder wichtige Investitionen gestoppt. Denn mit Geldgeschenken gewinnt man schließlich Wählerstimmen. Das ist der Politikstil der SPD. Und der ändert sich nicht, auch wenn Veranstaltungen jetzt „moderner“ werden sollen.

  2. Lothar Herzog
    2. Februar 2011 at 08:37 #

    Oder viel gespriesene Länderfinanzausgleich. Wir hier in BW
    können uns bestimmte Dinge nicht leisten weil wir das Geld
    an die Länder geben müssen. Diese können sich dann diese
    Wohltaten erlauben weil die Menschen aus BW dieses Geld
    an Sie überweisen. Nehmen wir zum Beispiel nur Befreiung
    von dem Kindergartengebühren. Somit fängt man Stimmen.
    Auf Kosten anderern. Das ist Sozialismus. Ich nenne es die
    größte Wahlfälschung.

  3. L.H.
    2. Februar 2011 at 17:10 #

    Und ich nenne das Klischees, die Sie hier vorbingen. Es waren bei weitem nicht die Sozialdemokraten, die den Menschen Steuersenkungen versprochen haben mit dem Wissen, diese niemals realisieren zu können. (Oder mit dem Glauben dies zu können, was auch noch wirtschaftlich inkompetent wäre)

    Wenn Sie allerdings der Ansicht sind, dass wir lieber die sog. Mittelschicht in dem Glauben lassen sollten ihnen irgendwelche Steuergeschenke machen zu können, und dafür konsequent unsere Infrastruktur mit ca. 25 Mio. in BW Jährlich unterfinanziert lassen, sowie nicht die notwendigen Mittel in die Hochschulen und Bildungseinrichtungen zu stecken, alleine schon um 2012 den zusätzlichen Zulauf von Studenten und Auszubildenden durch den G9/G8-Doppeljahrgang und durch die Aussetzung der Wehrpflicht zu kompensieren, dann wählen Sie ruhig die FDP, und beschränken sich auf plakative Schimpftiraden auf Sozialisten, statt auf Sozialdemokraten und sprechen vom Verhindern „linker Mehrheiten“. Ich wünsche Ihnen viel Glück dabei, irgendwelche Schreckensgespenster an die Wand zu malen…

  4. Jan Welsch
    3. Februar 2011 at 08:56 #

    Lieber „Kontrolleur“, sehr geehrter Herr Herzog,

    sollten Sie tatsächlich ernsthaft über Finanzpolitik diskutieren wollen, dann kommen Sie doch einfach vorbei am nächsten Dienstag. Stellen Sie Herrn Schmid unbequeme Fragen und konfrontieren Sie ihn auch gerne mit ihren Auffassungen.

    Um etwaigen Enttäuschungen vorzubeugen, möchte ich insbesondere Herrn Herzog auf folgende Pressemitteilung aufmerksam machen: http://www.spd-bw.de/index.php?nr=45623&menu=1

    Ansonsten möchte ich nochmals auf die oben angekündigte Veranstaltung hinweisen. Kommen Sie, diskutieren Sie, kritisieren Sie, aber lassen Sie den geneigten Zuschauer doch auch ein wenig spüren, dass Ihnen die sachliche Auseinandersetzung – zumindest auch – am Herzen liegt.

    Mit sachlichen Grüßen,
    Jan Welsch

    Wahlkampfteam Zahide Sarikas

  5. Lothar Herzog
    3. Februar 2011 at 11:39 #

    Der Herr Beck in Rheinland – Pfalz ist es doch der Geld nimmt und
    dafür die Kindergartenbefreiung finanziert.
    Nehmen Sie endlich die Tatsachen wahr. Der tüchtige kann nicht
    immer den bequemen unterstützen. Ich nannte es Sozialismus.
    Sie sollten zum Optiker. Habe ich Sozialdemokraten gemeint?

  6. Lothar Herzog
    3. Februar 2011 at 11:50 #

    Wer malt denn hier Schreckgespenster an die Wand. Schauen Sie
    doch nach Hessen.
    Da wollte sich doch eine gewisse Dame mit Unterstützung der
    Linken als Ministerpräsidentin küren lassen. Ich finde es höchst
    verwerflich sich der Unterstützung von Kommunisten zu bedienen.
    Ob Ihnen das passt oder nicht ist mir Schnuppe. Oder shcauen Sie
    nach NRW. Eine hauchdünne Mehrheit unter Billigung durch die
    Kommunisten. Das ist doch kein demokratisches Verhalten. Das
    ist reine Machtgier.

  7. Lothar Herzog
    3. Februar 2011 at 12:01 #

    Und damit Sie gleich wissen mit wem Sie es zu tun haben. Ich
    habe früher auch die SPD aus Überzeugung gewählt.
    Aber jetzt seit dieser Tolerierung durch die Linken ist die SPD
    für mich unwählbar geworden.
    Aber deshalb muss ich nicht gleich FDP wählen. Hier sollten
    einige Kommentatoren dümmliche Unterstellung vermeiden.

  8. Jan Welsch
    3. Februar 2011 at 13:16 #

    Werter Herr Herzog,

    Hauptaufgabe des Länderfinanzausgleichs ist es übrigens eine gwisse Einnahmegerechtigkeit unter den Ländern herzustellen. Was die Länder mit dem Geld letzten Endes finanzieren ist ihre Sache. Nichtsdestotrotz gibt es an der derzeitigen Konzeption des Länderfinanzausgleiches auch berechtigte Kritik (etwa was die Sparanreize angeht). Ganz interessant ist übrigens auch folgendes Interview mit dem Verfassungsrechtler Prof. Dr. Joachim Wieland http://swrmediathek.de/player.htm?show=64e540f0-2a6e-11e0-b0ea-0026b975f2e6 (ab Minute 4:25).

    Aber kommen Sie doch am Dienstag einfach selbst vorbei, stellen Sie Herrn Schmid gerne auch kritische Fragen zum Umgang mit der Linkspartei; bei der SPD kommen Sie garantiert zu Wort.

  9. Lothar Herzog
    3. Februar 2011 at 13:33 #

    Guten Tag Herr Welsch!
    Der Länderfinanzausgleich hatte sicherlich früher eine Bedeutung.
    Er sollte abgeschwächt weiterbestehen bleiben. Aber in resoluter
    Form kontrolliert werden.
    Meine Kritik richtet sich an bestimmte Länder die vor lauter Kultur
    nicht mehr um den eigentlichen Zweck des regierens wissen. Meine
    Informationen besorge ich mir in der Tageszeitung , im Internet und
    in Gesprächen. Dazu brauche ich nicht den Herrn Mappus.
    Ich glaube nicht das Herr Schmid irgendwelchen Einfluss hat. Er hat
    meine Sympathie. Aber die richtige knallharte Politik macht Sigi.Pop.
    Ist zwar hart. Aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden.
    Ich für meinen Teil wünsche mir, das die alte Tane SPD wieder auf
    den richtigen Kurs kommt.

  10. Lothar Herzog
    5. Februar 2011 at 08:52 #

    Guten Morgen Herr Welsch!
    Heute Morgen musste ich im Südkurier lesen, daß Herr Schmid
    nicht Grün/Rot/Rot ausschließt.
    Nun ist für mich die Sache gegessen. Obwohl ich noch nie in
    meinem Leben CDU gewählt habe werde ich dies diesmal tun.
    Es tut mir zwar in der Seele weh. Aber Kommunistenunterstützer
    wähle ich nicht. Hoffentlich schließen sich meinem Beispiel noch
    mehr Bürger an.

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