Konstanz will Parkleitsystem aufrüsten: Finde den P&R Parkplatz

Sobald die Konstanzer Parkhäuser besetzt sind sollen Besucher P&R nutzenKonstanz. Mehrere Hunderttausend Euro will die Stadt Konstanz außerplanmäßig investieren, um ihr Verkehrs- und Parkleitsystem aufzurüsten. Voraussichtlich werden es 290.000 Euro im Jahr 2013 sowie weitere 100.000 Euro im Jahr 2014 sein. Nötig ist das Geld, um die P&R Plätze Seerhein (Schänzle Nord) und Byk-Gulden-Straße in ein zukunftsweisendes Verkehrsmanagementsystem einzubinden. Das Problem:  Ohne Verkehrsleitsystem finden Autofahrer den neuen Parkplatz nicht.

Parkleitsystem ist zehn Jahre alt

2003 wurde in Konstanz das dynamische Parkleitsystem eingerichtet. Ziel war es, den Parksuchverkehr in der Stadt zu minimieren und eine bessere Auslastung aller Parkhäuser und Parkplätze zu erreichen. Dieses System hat sich aus Sicht der Stadt bewährt.

500 zusätzliche Stellplätze

Seit Pfingsten 2013 ist der neue Park&Ride Platz „Am Seerhein“ an der Schänzle Brücke Nord geöffnet. Dieser Parkplatz, mit rund 500 Stellplätzen soll an Spitzentagen und zu Spitzenzeiten Parkdruck vom Innenstadtbereich nehmen. Um den Parkplatz attraktiv zu machen, gibt es bereits Busshuttles an den Samstagen oder auch statische Hinweisschilder. Die Akzeptanz des P&R-Platzes und auch der P&R Platzes in der Byk-Gulden-Straße zu erreichen, ist eine Einbindung der beiden P&R Plätze in das Parkleitsystem nötig. Das dürfte nicht nur die Stadtverwaltung so sehen.

Verkehrsrechner kommt an Grenzen

2011 und 2012 wurde der Verkehrsrechner der Stadt Konstanz modernisiert. Seither gibt es an den Hauptverkehrsachsen im Stadtgebiet Dauerzählstellen. Das Problem: Eine Anbindung von P&R Plätzen oder weiteren Parkhäusern kann mit dem derzeitigen System nicht realisiert werden. Auch eine Ergänzung der dynamischen Beschilderung ist momentan nicht möglich. Um dennoch neue Parkierungsanlagen einbinden zu können, muss das aktuelle System modernisiert werden. Hierzu wird der Parkleitrechner in den neuen Verkehrsrechner integriert und zu einem Verkehrsmanagementrechner ausgebaut. Durch intelligente Steuerung ist es dann möglich, den Verkehr unter bestmöglicher Nutzung der vorhandenen Infrastruktur abzuwickeln, heißt es seitens der Stadt. Diese Zusammenführung der beiden Rechner sei auch im Masterplan Mobilität beschrieben und zählt im Plan zu den vorrangigen Zielen.

Geld frei geben

Thema ist die Aufrüstung des Verkehrsleitsystems zunächst im Finanzausschuss. Der empfiehlt dann dem Gemeinderat, ja zu sagen, so dass das Geld für die Investition zur Verfügung steht.

 

 

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