Konstanzer Abgeordnete zum Betreuungsgeld: Homburger stimmt zu, Jung fehlt

Scharfe Kritik kommt vom SPD-Bundestagskandidaten Tobias Volz – SPD prangert Entscheidung an

Konstanz. Wie haben die Konstanzer Bundestagsabgeordneten abgestimmt, als es um das Betreuungsgeld ging. Birgit  Homburger (FDP) stimmte zu, Andreas Jung (CDU) fehlte. Das berichtete die SPD.

 Scharfe Kritik vom SPD-Bundestagskandidaten Volz

„Bei uns fehlen Betreuungsplätze, doch FDP und CDU verschwenden knappe Mittel das Betreuungsgeld.“ Der Allensbacher Gemeinde- und Kreisrat Tobias Volz, der Bundestagskandidat für die SPD werden will, kritisiert das Abstimmungsverhalten der Konstanzer Bundestagsabgeordneten zum umstrittenen Betreuungsgeld. Aus einer Übersicht des Bundestags geht hervor, dass Birgit Homburger (FDP) dem Betreuungsgeld zugestimmt hat. Seine Stimme nicht abgegeben hat: Andreas Jung. Warum der CDU-Abgeordnete nicht an der Abstimmung teilgenommen hat, ist unklar.

 Tobias Volz kritisiert veraltete Rollenbilder

Tobias Volz: „Die schwarz-gelbe Regierung verschwendet Geld für eine Leistung, die niemand will.“ Das Betreuungsgeld führe auch im Kreis Konstanz dazu, dass gerade die Kinder, die am meisten von Kindertagesstätten profitieren, dort nicht mehr gefördert werden. Eine Minderheit im Bundestag habe eine fatale Fehlentscheidung durchgesetzt, die veraltete Rollenbilder zementiere. Die Lebensrealität und die Bedürfnisse der Familien sähen anders aus. Richtig wäre daher ein weiterer Ausbau der Kinderbetreuung. „Überall im Kreis Konstanz fehlen Betreuungsplätze. Hier wären Bund, Land und die Gemeinden gemeinsam gefordert,“ sagt Volz. Während Land und Gemeinden große Anstrengungen unternähmen, entziehe sich die CDU-FDP-Regierung der Verantwortung.

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