Konstanzer Bundestagskandidaten über Religion in Deutschland

Nese Erikli mit türkischen WurzelnKonstanz. Am Donnerstagabend dieser Woche gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Religion in Deutschland – was muss die Politik ändern?“. Mit dabei sind die Bundestagskandidaten aller Parteien, die voraussichtlich in den neuen Bundestag einziehen. Nicht dabei ist der Bewerber der Piratenpartei, die mittlerweile nur noch unter Sonstigen zu finden ist. 

 Religion keine Privatsache

„Religion, oft zur Privatsache erklärt, wird auch in den europäischen Ländern im öffentlichen Raum immer wieder überraschend präsent“, heißt es in der Vorankündigung. Jüngstes Beispiel ist der Streit um das Tragen der Burka in Belgien und Frankreich. Vor der Bundestagswahl stellen sich die Kandidaten Nese Erikli (Grüne), Patrick Meinhardt (FDP), Tobias Volz (SPD), Andreas Jung (CDU) und Marco Radojevic (Linkspartei) den Fragen nach Religion und Politik: Sollen Kreuz, Kopftuch und Schleier in Schulen und Gerichtssälen sichtbar sein? Soll der Staat für die Kirchen Steuer einziehen? Wie lassen sich Burka und Frauenrechte vereinbaren? Soll an den Schulen Ethik das Fach Religion ersetzen? Ist der Schutz des arbeitsfreien Sonntags noch zeitgemäß?

Veranstalter sind kirchliche Hochschulgemeinden

Veranstaltet wird die Diskussion von ESG und KHG (Evangelische und Katholische Hochschulgemeinde). Die Kandidaten treffen in der  Uni Konstanz, A 701, am  Donnerstag, 4. Juli 2013 um 20 Uhr aufeinander.

Ein Kommentar to “Konstanzer Bundestagskandidaten über Religion in Deutschland”

  1. Wolfgang Becker
    2. Juli 2013 at 07:22 #

    Meine Antwort auf die Frage
    => Soll der Staat für die Kirchen Steuer einziehen?.

    Wieso nicht?

    Die Kirchen zahlen für die Dienstleistung
    und so ist das Finanzamt auch mal produktiv.

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