Konstanzer CDU Stadtverband diskutiert mit Lehrern, Eltern und Schülern

Partei probiert neues Format aus – Konsequenzen aus Veränderungen in der Schullandschaft

Konstanz. Die „Entwicklung der Schullandschaft in Konstanz“ ist am Montagabend, 16. April, um 20 Uhr, Thema bei einer Veranstaltung im Wolkensteinsaal, im Kulturzentrum am Münster. Diskutieren sollen vor allem Beteiligte wie Lehrer, Eltern und Schüler. Die Entscheidungen, die die grün-rote Landesregierung in den vergangenen Monaten getroffen hat, bringen auch für Konstanz Veränderungen in der Bildungslandschaft mit. Die Gebhardschule künftig eine Gemeinschaftsschule sein geben. Eine verbindliche Grundschulempfehlung gibt es nicht mehr.

Konstanzer Schullandschaft ändert sich

Die Abschaffung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung werde das Übergangsverhalten auf die weiterführenden Schulen verändern. An der Geschwister-Scholl-Schule könnte es künftig möglicherweise ein G9 Angebot geben, heißt es in der Mitteilung des CDU Stadtverbands Konstanz.

CDU probiert neues Format aus

Die CDU hat Elternvertreter, Lehrer, Rektoren und Schülervertreter eingeladen, mit über diese Veränderungen und die Möglichkeiten der Gestaltung unserer Schullandschaft zu diskutieren. „Anders als bei üblichen politischen Veranstaltungen wollen wir keinen Hauptreferenten präsentieren“, so Romen Link, Mitglied des Vorstands. Die Gäste sollen nicht nur noch einige Fragen stellen können, sondern sie sollen selbst zu Wort kommen. Die CDU will sich auf diese Weise ein besseres Bild über die Interessen der Beteiligten machen können.

Podiumsgäste beantworten Fragen

Fragen sollen Podiumsgäste, die ebenfalls Elternvertreter, Vertreter der Lehrerschaft und Schülervertreter sind, beantworten. Die Veranstaltung findet statt am: Montag, den 16. April 2012, um 20 Uhr, im Wolkensteinsaal, im Kulturzentrum am Münster. Als Podiumsteilnehmer werden mit diskutieren: Elke Großkreutz, Schulleiterin der Gebhard-Schule; Carsten Arbeiter, Geschwister-Scholl-Schule, Nicola Voigt, Gesamtelternbeiratsvorsitzende Konstanz; Claus Boldt, Bürgermeister; sowie ein Vertreter aus der Schülerschaft.

Viele Fragen bewegen Eltern, Lehrer und Schüler

Im Fokus stehen sollen folgende Fragen: Wie wird die Gemeinschaftsschule künftig aussehen? Wo bedarf es weiterer Unterstützung (Beispielsweise die Frage der Räumlichkeiten und der Ausstattung)? Wie hat sich das Übergangsverhalten durch die Abschaffung der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung verändert? Wie funktioniert das Beratungskonzept für den Übergang? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Besteht in Konstanz Nachfrage nach einem G9 Zug? Welche Auswirkungen hat ein G9 Zug auf die gesamte Schulentwicklung?

Foto: Alexandra H.  PIXELIO www.pixelio.de

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