Konstanzer CDU will Anwohner-Information übers Lago

Nach knapper Entscheidung für Lago-Parkhaus – CDU-Fraktion möchte Bürger nicht übergehen

Konstanz. Das Ja zur Erweiterung des Lago-Parkhauses war denkbar knapp. Im Vorfeld der Entscheidung hatte sich vor allem auch Initiative „Das bessere Verkehrskonzept“ gegen die Erweiterung des Lago-Parkhauses um 250 Stellplätze gewehrt. Jetzt bittet die CDU im Konstanzer Gemeinderat, den Konstanzer Oberbürgermeister, Anwohner über die Vorteile des Pakets Lago-Parkhauserweiterung und Begegnungszone beim Bahnhof zu informieren.

Emissionen in Fokus gerückt

Im Vorfeld der Entscheidung hatte vor allem auch die Initiative „Das bessere Verkehrskonzept“ Vorwürfe gegen das Konstanzer Baudezernat erhoben und sogar von „bewusster Täuschung von Gemeinderat und Öffentlichkeit“ durch die Verwaltung gesprochen. Die Initiative glaubt, dass dem Quartier kein zusätzlicher Verkehr zugemutet werden dürfe. Das Baudezernat hatte die Vorwürfe damals zurück gewiesen. Die Initiative hatte außerdem vor Monaten angekündigt, Anwohner, die gegen die Parkhauserweiterung klagen möchten, zu unterstützen. Gegner befürchten durch die Parkhauserweiterung mehr in die Innenstadt fahrende Autos und mehr Emissionen.

CDU wirbt bei Anwohnern mit Entlastungen

Jetzt weist die CDU-Fraktion darauf hin, dass das Lago-Parkhaus lediglich einen Bedarfsparkplatz ersetze. Es würde mehrere Ein- und Ausfahrtsmöglichkeiten geschaffen, so dass sich der Verkehrsfluss sogar verbessere. In der Bodanstraße und auf dem Bahnhofsplatz werde sich die Anzahl der Autos verringern. In der Bodanstraße sollen es sogar 3.000 weniger sein. Dies sei ein Effekt der Begegnungszone. Diese Zone, in der nur Tempo 20 erlaubt ist, mache die Durchfahrt unattraktiv und biete Fußgängern und Radfahrern zudem Schutz.

Foto: wak

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