Konstanzer Ex-Arbeitsagenturchef jetzt privater Arbeitsvermittler am Bodensee

Josef P. Gampp bietet seine Dienstleistungen i-Personalservice an – Noch keine Zeit für Ruhestand

Konstanz. Fast 16 Jahre war Josef Paul Gampp Chef der Arbeitsagentur Konstanz. Vor fast genau einem Jahr hat er sich mit 65 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Als privater Arbeitsvermittler hat sich der Verwaltungsdirektor a.D. selbständig gemacht. Sitz seiner Firma ist die Stromeyersdorfstraße 1/ 416.

Gampp vermittelt Mitarbeiter

Zum 1. April 2010 machte der 65-Jährige einem Nachfolger Platz. Später wurde Gampp auch noch offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Zukunftspläne hatte er damals schon. Jetzt macht er das, was er offenbar am besten kann: Er vermittelt Personal und hilft Existenzgründern. Der Ruheständler gehört zu den aktiven Älteren, die noch lange nicht genug haben, während andere Ältere und die Gewerkschaften gegen die Rente mit 67 protestieren.

Dienstleister i-Personalservice

Zu tun hat es Gampp nach wie vor mit „Kunden“. Die einen suchen Arbeit und die anderen möchte eine Stelle neu besetzen. Alle können sich an den i-Personalservice wenden.  „Nach einer ersten Sichtung Ihrer Unterlagen laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem wir mit Ihnen Ihr persönliches Leistungsprofil besprechen und Alternativen erörtern“, heißt es auf der Website. „Erst nach einer gründlichen Analyse und einer fundierten Einschätzung zu den Perspektiven können wir Sie gezielt unseren Kunden vorschlagen“, steht da zu lesen. Gampp tut, was er jahrzehntelang getan hat. Er bringt Menschen zusammen.

Gampp hilft Gründern

Für Unternehmen übernimmt Gampps i-Personalservice das gesamte Rekrutingsverfahren, von der Aufnahme des Stellenprofils bis hin zur Kandidatensichtung, dem Auswahlverfahren und der Nachbetreuung. Zum Angebot gehört auch die Entwicklung von Unternehmenskonzepten und die Erstellung von Businessplänen und der Finanzplanung.

Arbeitsagentur bezahlt

Wer Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, in den letzten drei Monaten mindestens sechs Wochen arbeitslos war und noch nicht vermittelt ist, erhält auf Wunsch von der Agentur für Arbeit einen Vermittlungsgutschein. Den Vermittlungsgutschein kann der Arbeitsuchende beim privaten Arbeitsvermittler seiner Wahl einlösen. Wenn ein privater Arbeitsvermittler seinem „Kunden“ einen Arbeitsplatz vermittelt, erhält er die Vermittlungsvergütung von der Agentur für Arbeit, die den Gutschein ausgestellt hat. Grundsätzlich sind das 2000 Euro. Und es sieht ganz so aus, als ob Private manches besser könnten als die Arbeitsagentur, was aber nicht nur an der Arbeitsagentur liegen dürfte. Josef P. Gampp haben wir leider persönlich nicht erreicht – gern würden wir mit ihm darüber aber in den kommenden Tagen noch sprechen.

Screenshot http://www.i-personalservice.de/

 

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