Konstanzer Hochschule profitiert von Professorinnenprogramm

HTWG hat drei neue Professorinnen berufen – Sie unterrichten in Wirtschaft und interkultureller Kommunikation

Konstanz. Die Hochschule Konstanz zählt zu den 18 baden-württembergischen Hochschulen, die erfolgreich Professuren aus dem Professorinnenprogramm eingeworben haben. Das von Bund und Ländern geförderte Programm soll den Anteil von Frauen in der akademischen Lehre und Forschung weiter steigern.

Drei Professorinnen berufen

Die HTWG Konstanz hat im letzten Jahr drei Professorinnen berufen und so vom Professorinnenprogramm profitiert. Die neuen Professorinnen lehren Wirtschaftsrecht, Deutsch als Fremdsprache und interkulturelle Kommunikation sowie Ökonomische Grundlagen im Wirtschaftsingenieurwesen. „Die Berufung von drei neuen Professorinnen stellt einen großen Erfolg für die HTWG auf dem Weg zur gleichberechtigten Beteiligung von Frauen an der Wissenschaft dar. Dabei ist die Unterstützung durch das Professorinnenprogramm der HTWG hochwillkommen“ sagt Hochschulpräsident Dr. Kai Handel. „So konnten eine zusätzliche Professur für fünf Jahre geschaffen und weitere Mittel zur Stärkung unserer Gleichstellungsarbeit und zur Unterstützung der Familienfreundlichkeit der HTWG eingeworben werden.“ Die Professorinnen „werden mit ihrem Fachwissen sicher die jeweiligen Studiengänge in Lehre und Forschung stärken und bereichern. Die Hochschule ist froh über den Erfolg ihrer Bemühungen“, so der Präsident weiter.

Gleichstellungskonzept an der HTWG

Mit ihrem neuen Gleichstellungskonzept hat sich die HTWG Konstanz um eine Förderung aus Mitteln des Professorinnenprogramms qualifiziert. Voraussetzung für die Förderung war, dass auch wirklich Frauen berufen wurden. In Frage kamen sowohl reguläre als auch so genannte vorgezogene Berufungen, bei denen eine neu berufene Professorin im Vorgriff auf eine in fünf Jahren frei werdende Stelle zusätzlich an die Hochschule berufen wird. Je Berufung stellen Bund und Land bis zu 150.000 Euro jährlich für die Dauer von maximal fünf Jahren zur Verfügung.

Großes Interesse in Baden-Württemberg

Die Landesregierung wertet die Beteiligung der Hochschulen am Programm als großen Erfolg: 18 Hochschulen des Landes haben Mittel für die Berufung von 43 Professorinnen eingeworben – mehr als in jedem anderen Bundesland. Dies teilte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg in Stuttgart mit. “Das Ergebnis bedeutet einen wichtigen Schritt für die Gleichstellung von Männern und Frauen an den Hochschulen im Land“, so Frankenberg. Der Bund fördere die Berufung von Frauen in Baden-Württemberg mit insgesamt 12,6 Millionen Euro, weitere 11,5 Millionen Euro kämen vom Land. Die Hochschulen stellten darüber hinaus weitere zusätzliche Mittel bereit.

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