Konstanzer HTWG Bibliothek nutzte Studiengebühren bei Online-Medien

Beste Bibliothek auch dank eBooks, Online-Zeitschriften und Fachdatenbanken

Konstanz (red) Zum zweiten Mal in Folge erringt die Bibliothek der HTWG Konstanz den ersten Platz im bundesweiten Leistungsvergleich „BIX-Bibliotheksindex“. Sie setzte sich erneut gegen Universitäts- und Hochschulbibliotheken aus Deutschland und Österreich erfolgreich durch.

Bibliotheksteam innovativ

Präsident Kai Handel sagte über den Stellenwert der Auszeichnung für die Hochschule: „Sie dokumentiert, dass kluge Strategien, die sowohl den klassischen Buchbestand als auch die zunehmende Bedeutung der neuen Medien und der elektronischen Datenbanken berücksichtigen, honoriert werden. Hinzu kommt, dass das Bibliotheksteam um Leiter Bernd Hannemann nicht auf die Entwicklungen im Bibliothekswesen bloß reagiert, sondern diese rasch aufnimmt und in den laufenden Betrieb nachhaltig integriert“.

Lob aus Stuttgart

Auch im Stuttgarter Wissenschaftsministerium hat man den Erfolg der Konstanzer erfreut registriert. Wissenschaftsminister Peter Frankenberg gratulierte mit den Worten: „Die Auszeichnung zeigt, dass die Hochschule Konstanz die Prioritäten richtig gesetzt und ihre Einnahmen aus Studiengebühren gut investiert hat – zum Vorteil von Studium und Lehre und damit zum Vorteil aller Studierenden“.

Effizienz gesteigert

Zum erneuten Spitzenplatz für die HTWG-Bibliothek haben vor allem die Bewertungen in den Faktoren Kontinuität in der Leistung, gute Rahmenbedingungen und nachhaltige Innovationsprojekte geführt. Die Leistung des zwar kleinen aber hoch motivierten Teams wurde mit dem Spitzenplatz in der Effizienzkategorie honoriert. Auch konnte sich die Bibliothek im Vorjahresvergleich in allen anderen Kategorien zum Teil deutlich verbessern. Dies ergibt sich „durch die nach wie vor konsequente Nutzerorientierung, aber auch durch konkrete Maßnahmen und Verbesserungen im Bereich der Dienstleistungen und der internen Prozessabläufe“, so Bibliotheksleiter Bernd Hannemann. Dies belege „besonders die aufwendige Umstellung der Ausleihverbuchung von der Barcode-Technik auf die RFID-Technologie“, so Hannemann weiter. Dadurch wurden die Wartezeiten an der Verbuchung drastisch reduziert. Außerdem wurde das Selbstbedienungsangebot durch eine neue Selbstverbuchung und einen Gebührenautomaten erheblich ausgebaut.

Hochschule am Seerhein sehr gut aufgestellt

Sowohl Hannemann wie auch Präsident Handel betonten, dass die Bibliothek „besonders von der Finanzierung aus Studiengebühren profitiert hat, vor allem beim Ausbau des Angebots an Online-Medien, wie eBooks, Online-Zeitschriften und Fachdatenbanken“. Doch nicht nur das motivierte Team und die exzellente Ausstattung machen die Stärken der HTWG-Bibliothek aus sondern auch ihre architektonische Attraktivität. Die Räume des historischen ehemaligen Konstanzer Schlachthofgebäudes bieten eine außergewöhnliche Lern- und Arbeitsumgebung. „Betrachtet man diese Nutzung im Kontext mit der hohen Akzeptanz der konventionellen und elektronischen Bestände, ergibt sich hier, unterstützt durch zahlreiche Schulungen und Einführungen, die markanteste Verbesserung in der Nutzungskategorie“, betont Bernd Hannemann. Die Bibliothek sei „im Spannungsfeld zwischen Nutzerwartungen und den Umbrüchen des Informationsmarktes strategisch und strukturell gut aufgestellt“.

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