Konstanzer Kita Edith Stein zieht voraussichtlich in diesen Backsteinbau

Stadt kümmert sich um Zwischenlösung für abgebranntes Kinderhaus Edith-Stein

Konstanz (wak) Die Stadt Konstanz und die Katholische Gesamtkirchengemeinde bemühen sich um eine dauerhafte Zwischenlösung für das Kinderhaus Edith-Stein. Im Auge haben Stadt und Kirche die ehemalige Franzosenschule in der Pestalozzistraße. Das Hochbauamt rechnet damit, dass die Kita, die derzeit vorübergehend im Kikuz untergekommen ist, im Oktober einziehen kann. Eine letzte Ungewissheit aber gibt es noch: Sollte das Gebäude für Realschulklassen gebraucht werden, müsste die Kita möglicherweise bis zum Wiederaufbau des abgebrannten Kinderhauses in Container ziehen.

Eltern und Kinder noch immer fassungslos

Noch immer stehen Kinder und Erwachsene an manchen Tagen fassungslos vor der Brandruine in der Gustav-Schwab-Straße. Die Polizei ging schon am Tag nach dem verheerenden Feuer, das die Kita total zerstörte, von Brandstiftung aus. Vorübergehend sind die 120 Kinder im Kikuz untergekommen. Doch dort kann die Kita nicht so lange bleiben, bis die Kita an ihrem alten Standort wieder aufgebaut ist.

Übergangskita in selben Quartier wie Kinderhaus

Als Zwischenlösung ideal wäre das Gebäude in der Pestalozzistraße, das vorübergehend das Konstanzer Personal- und Standesamt beherbergt wohl auch, weil es im selben Quartier und in fußläufiger Entfernung liegt wie die abgebrannte Kita. Neben dem Gebäude an der Ecke Pestalozzi- und Steinstraße befindet sich ein weiterer Backsteinbau. Dieses Haus ist offenbar Einsturz gefährdet und soll abgerissen werden. Das sagte der Konstanzer Hochbauamtsleiter Johannes Kumm See-Online. Untergebracht war dort früher eine Tagesstätte für psychisch Kranke. Seit vielen Jahren steht es leer. In der ehemaligen Franzosenschule, wo die Kita einziehen soll, sind in den kommenden Monaten – nach dem Auszug der Stadt – einige baulichen Veränderungen geplant. Normalerweise übernimmt die Stadt beim Bau von Kitas 80 Prozent der Kosten und der jeweilige Träger 20 Prozent. Träger des Edith-Stein-Kinderhauses ist die Pfarrei St. Gebhard.

Fotos: wak

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