Konstanzer Köpfe: OB Franz Knapp

Stadtarchivar Jürgen Klöckler über einen Konstanzer Oberbürgermeister

Franz KnappKonstanz. Zum Abschluss der von Stadtarchiv und Rosgartenmuseum gemeinsam veranstalteten Reihe „Überholte Vorbilder? Personennamen auf Konstanzer Straßenschildern“ gibt es am Dienstag, 7. Dezember, um 19 Uhr noch einen Vortrag von Stadtarchivar Jürgen Klöckler über den langjährigen Oberbürgermeister Franz Knapp (1881-1973) im Zunftsaal des Rosgartenmuseums.

Denkmal Franz Knapp

„Immer treu“hat der badische Karrierebeamte vom Kaiserreich, über die Republik von Weimar, das „Dritte Reich“, die Besatzungszeit bis in die Bundesrepublik Deutschland seine Verwaltungserfahrung und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten eingebracht, zuletzt als Oberbürgermeister der Stadt. Erst im Alter von 76 Jahren zog er sich schließlich 1957 aus dem Amt zurück.

Fürs NS-Regime gearbeitet

Obwohl schmachvoll im Rahmen der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ als Bürgermeister entlassen, diente Knapp nach nur kurzer Unterbrechung ab Juni 1933 als städtischer Rechtsrat auch dem NS-Regime. Hat er sich im Unrechtsstaat Adolf Hitlers schuldig gemacht?“, fragt das Rosgartenmuseu.

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