Konstanzer Kommunalpolitik: Wie stellen Sie sich den Verkehr in Konstanz vor?

Nachgefragt bei SPD-Stadtrat Jürgen Ruff, der den Masterplan beraten möchte

Konstanz. Die SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat hat genug von Staus und Stopp-and-Go in der Innenstadt Sie möchte Verbesserungen im Radwegenetz, beim ÖPNV, weniger Emissionen und auch weniger Ärger mit Anwohnern. Vor allem aber möchte sie auch nicht mehr länger über Projekte mit starken verkehrlichen Auswirkungen wie die LAGO-Parkhauserweiterung beraten, ohne dass es ein Gesamtkonzept gibt. Die SPD-Stadträte fordern jetzt, dass der schon seit mindestens acht Monaten im Entwurf vorliegende Mobilitätsplan endlich auf den Ratstisch kommt. Wir haben bei Stadtrat Jürgen Ruff nachgefragt.

See-Online: Am Montag vergangener Woche, dem Schweizer Nationalfeiertag, war es in Konstanz so wie es an Brückentag gewöhnlich in Konstanz ist: Viel Verkehr, volle Parkhäuser und sich stauende Einkaufswagen vor Kassen. Sie wohnen ja in Petershausen. Meiden Sie an solchen Tagen die Innenstadt?

Jürgen Ruff: Zum Einkaufen auf jeden Fall, dafür gibt es wirklich bessere Zeiten. Und wenn ich doch in die Innenstadt muss, beispielsweise um jemanden zu besuchen, dann natürlich nicht mit dem PKW, denn dazu gibt es eben auch wirklich bessere Alternativen.

See-Online: Unser Auto steht auf einem Anwohnerparkplatz in der Schottenstraße. Nach Möglichkeit lassen wir es dort auch stehen. In die Stadt gehen wir zu Fuß. Finden Sie, dass wir genug Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt haben?

Jürgen Ruff: Wenn damit z.B. Parkuhren mit der sogenannten Brötchentaste gemeint sind, für das kurze 5-10 minütige kostenlose Halten, um rasch eine notwendige Besorgung zu machen oder jemand abzuholen und dann gleich wieder weg zu fahren, ja! Eine solche Einrichtung würde den Umschlag auf den entsprechenden Parkplätzen deutlich erhöhen und jenen, die eben den PKW nutzen müssen, viel Mühe ersparen.

See-Online: Ihre Fraktion hat gegen die Lago-Parkhaus-Erweiterung gestimmt. Was halten Sie von einer Tiefgarage unter dem Döbele? Warum packt die Stadt so ein Projekt nicht an?

Jürgen Ruff: Eine Tiefgarage unter dem Döbele im Rahmen einer Gesamtplanung für das gesamte Areal ist seit vielen Jahren unser Alternativvorschlag zu weiteren Parkplätzen direkt am Altstadtring. Sie würde auch nicht im Widerspruch zum bereits vor zwei Jahren einmütig beschlossenen „Konzept ruhender Verkehr“ stehen, weil gerade der Verkehr aus der Schweiz schon vor dem Altstadtring abgefangen werden würde. Warum sich einige Räte nicht mehr erinnern können oder wollen, dass sie dem Konzept, in dem das Döbele ausdrücklich zur Erweiterung der Parkflächen vorgeschlagen ist, auch einmal zugestimmt haben, bleibt wohl deren Geheimnis. Natürlich gibt es im Gemeinderat auch einige, die das Döbele als sogenannte Reservefläche für spätere Gewerbeansiedlungen oder für die Messe erhalten wollen. Aber für beides gibt es Alternativen an besseren Orten.

Bleiben auf der anderen – eher grünen – Seite noch die, die grundsätzlich gegen jeden neuen Parkplatz sind, egal wo und für welchen Zweck. Auch das hat wenig mit realitätsbezogener Politik zu tun und ist wohl gerade deswegen Argumenten eher weniger zugänglich. Schlussendlich haben wir jedenfalls bisher nicht die erforderlichen Mehrheiten für unsere entsprechenden Anträge im Gemeinderat bekommen. Warum die Verwaltung dies nicht von sich aus schon längst voran treibt, fragen Sie aber besser den OB als obersten Dienstherren …

See-Online: Wie stellen Sie sich ein P+R-Angebot vor, das von Autofahrern auch angenommen wird?

Jürgen Ruff: Jedenfalls nicht so, wie es in Konstanz praktiziert wird; das funktioniert ja erwiesenermaßen nicht. Nein, es müssen einfach an verschiedenen Orten genügend Plätze zur Verfügung stehen, auf die die Autofahrer rechtzeitig und deutlich hingewiesen werden, z.B. außer an den bekannten an Wochenenden auch der Siemensparkplatz am Bahnhaltepunkt Fürstenberg, wozu mit Siemens aber entsprechend verhandelt werden müsste. Dann muss man natürlich von dort auch ohne Suchen und langes Warten mit dem ÖPNV schnell in die Innenstadt kommen. D.h. es muss einen sehr kurzen Takt (max. 10 min) geben, notfalls mit Hilfe von Shuttle-Bussen wenn die regulären Buslinien nicht ausreichen, Busfahrpläne sollen nicht nötig sein, ein kostenloses oder sehr günstiges Parkticket berechtigt auch zum Fahren mit dem ÖPNV, alternativ ersetzen die Einzelhändler beim Einkauf den Preis, für schwere Einkäufe gibt es einen Zubringerdienst und das ganze muss natürlich von einem guten Marketing begleitet werden; selbstverständlich haben die P&R-Busse überall Vorrang, d.h. wo heute Staus sind, muss es dann auch Busspuren geben. Im Konkreten ist das natürlich noch weiter ausbaubar, aber der Grundsatz muss sein, der Parkn´Rider ist klar im Vorteil.

See-Online: Welches Verkehrsmittel bevorzugen Sie persönlich?

Jürgen Ruff: Das Fahrrad, es ist in Konstanz fast immer das schnellste Verkehrsmittel, ist zugleich flexibel und individuell einsetzbar und nicht zuletzt einfach auch gesund.

See-Online: Welche Note würden Sie dem Fahrradnetz in Konstanz geben?

Jürgen Ruff: Maximal befriedigend. Es gibt kein schlüssiges Gesamtkonzept, vieles ist Stückwerk geblieben. Seit der wegweisenden Rad- und Fußgängerbrücke über den Rhein kam als Meilenstein nur noch der schon lange geplante Weg entlang der Bahn hinzu. Das ist zu wenig für eine Stadt, die sich gern fahrradfreundlich nennen würde. Die Wegweisung ist zudem stark verbesserungswürdig. Es gibt einige Stellen, die verkehrsordnungswidriges Verhalten geradezu provozieren; ich nenne beispielhaft nur den Fischmarkt. Jüngere Entscheidungen der Verwaltung bzw. genauer des Bürgeramtes wurden regelrecht als radfahrfeindlich empfunden, wie das Radfahrverbot auf einem Abschnitt der Eichhornstraße vor ein paar Monaten. Bei der Gesamtverkehrsplanung hat der Radverkehr leider keineswegs hohe Priorität.

See-Online: Sind die Fahrradstrecken dem wachsenden Radverkehr noch gewachsen? Ich finde sie sind manchmal ziemlich überlastet. Ich denke da zum Beispiel an die Fahrrad- und Fußgängerbrücke. Beim Abbiegen im Herosépark muss man ganz schön aufpassen, dass man beim Abbremsen keinen Auffahrunfall verursacht.

Jürgen Ruff: In der Tat; und dazu kommt dann noch der Fußverkehr, der sich keineswegs auf die Gehwege der Brücke beschränkt. Selbst der neue Radweg entlang der Bahnstrecke ist im Sommer bei gutem Wetter schon leicht überlastet. Von Vorrang für Radler gegenüber dem Autoverkehr kann auch auf den Radachsen keine Rede sein, wie die unbefriedigende Querung an der Petershauser Str. und die unterbrochene linksrheinische Radstraße zeigen. Es wird oft auch nicht wirklich zu Ende gedacht: wenn das neue Wohngebiet Bahnhof Petershausen fertig sein wird, werden Konflikte auf dem daneben liegenden Rad- und Fußweg massiv zunehmen. Die Sitzbänke entlang dieses Weges laden geradezu ein, dass Fußgänger dort stark queren, gleichzeitig wird der Radverkehr dort stark zunehmen. Und so wären noch viele neuralgische Punkte zu nennen.

See-Online: Sind Sie mit dem ÖPNV zufrieden?

Jürgen Ruff: Verglichen mit anderen Städten unserer Größenordnung könnte man schon zufrieden sein, vor allem mit dem doch recht guten Busangebot. Doch solange wir besser werden können, gilt: genug ist nie genug! Solange Busse im Stau stehen, Verknüpfungen innnerhalb von Konstanz und nach außen nicht optimal, Busse, Bahnen und Schiffe nicht integriert, eine S-Bahn, Stichwort Haltepunkt Sternenplatz, auf viele Jahre nicht in Sicht ist, Räder auch nachts in die Vororte nicht in Bussen mitgenommen werden dürfen und ein kurzer Takt Fahrpläne nicht überflüssig macht, sollte aber auch niemand zufrieden sein.

See-Online: Freuen Sie sich auf die Begegnungszone am Bahnhof? Wer wird profitieren?

Jürgen Ruff: Freuen würde ich mich auf eine Begegnungszone nach Art eines großen Boulevards, wie sie geplant, einmütig beschlossen und dann im Tumult der Haushaltsberatungen unter verschärften Bedingungen doch wieder verworfen wurde. Was jetzt als von den LAGO-Parkhaus-Investoren geschenkte, billige Lösung als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich kommen soll, ist selbst nach Aussage der zugehörigen Vorlagen der Verwaltung so schlecht, dass sie entweder die eigentliche Idee diskreditiert oder schnellst möglich doch durch eine richtige, dann aber auch entsprechend teure Begegnungszone ersetzt werden muss. In jedem Fall wird Geld verschwendet und die Dauerbaustelle Bahnhofplatz ist vorprogrammiert. Profitieren werden zunächst wohl nur Baufirmen und die LAGO-Investoren, deren Parkhauserweiterungspläne ohne dieses Provisorium als reines Mittel zum Zweck bei Klagen vor Gericht einen schweren Stand hätten. Von einer Begegnungszone als großes Stadtentwicklungsprojekt dagegen würden vor allem die langsameren Verkehrsteilnehmer also Fußgänger und Radfahrer profitieren, die dann endlich gleichberechtigt wären.

See-Online: Was denken Sie über einen Einbahnverkehr rund um die Stadt?

Jürgen Ruff: Zunächst fand ich, dass die Idee durchaus ihren Charme hat. Doch ich ließ mich von den Fachleuten überzeugen, dass dies noch mehr Verkehr wegen längerer Wege und damit noch mehr Lärm und Abgase produzieren würde und zudem auch für den Busverkehr nicht nur förderlich wäre.

See-Online: Sie sind Kommunalpolitiker, promovierter Biologe und kein Verkehrsplaner. Was erwarten Sie von der Verwaltung?

Jürgen Ruff: Ich bin auch kein Huhn und kann trotzdem aus Eiern ein schmackhaftes Omelett bereiten. Aber im Ernst: Verkehrspolitik bestimmt neben dem Wohnungsbau maßgeblich, wie wir in dieser Stadt leben. Und doch gibt es dafür in unserer Verwaltung seit dem Weggang von Herrn Menzel kein entsprechend fachlich ausgebildetes Personal mehr und auch mit ihm war dieses Themengebiet kolossal unterbesetzt – der von ihm entworfene Masterplan Mobilität schlummert seit bald einem Jahr in den Verwaltungsschubladen. Ich erwarte also von der Verwaltung, dass sie genügend professionelle Ressourcen einsetzt, die uns Gemeinderäten fachlich fundiert Planungsalternativen mit ihren jeweiligen Auswirkungen darlegen, damit wir in die Lage versetzt werden, sachgerechte Entscheidungen zu treffen. Dies ist bislang nicht der Fall. Da werden Daten zurück gehalten und der Entwurf zu einem Gesamtkonzept nicht diskutiert – es darf spekuliert werden, warum …

See-Online: Wieso dauert es so lange bis der Masterplan Verkehr beraten wird? Die SPD hat das ja jetzt angemahnt.

Jürgen Ruff: Da müssen Sie schon diejenigen fragen, die das so lange verzögern. Auf unseren Antrag zur Beratung gleich nach der Sommerpause haben wir vom Oberbürgermeister zur Antwort bekommen, der Masterplan würde ab November bearbeitet werden. Schon frech angesichts der Tatsache, dass man so lange gar nichts daran gemacht hat und lieber ohne Gesamtkonzept schwerwiegende Entscheidungen – LAGO-Parkhauserweiterung – fällen ließ. Es ist auch deshalb zu spät, weil damit ggf. auch kaum mehr etwas in den Nachtragshaushalt eingebracht werden kann, der zur gleichen Zeit beraten wird. Aber vielleicht ist das ja auch beabsichtigt?

See-Online: Was macht der Masterplan Verkehr besser?

Jürgen Ruff: Da er noch in den Verwaltungsschubladen schlummert, kann ich inhaltlich dazu natürlich noch gar nichts sagen. Ich gehe jedoch davon aus, dass er uns eine integrative Sicht auf die Verkehrsplanung bieten wird und damit hoffentlich seinem Namen Masterplan Mobilität, nicht Verkehr, gerecht wird. Ich hoffe deshalb, dass er Wege aufzeigt, wie wir eine bessere Mobilität erreichen ohne dadurch mehr – menschen- und umweltschädlichen – Verkehr zu bekommen.

See-Online: Wenn Sie uns die schlimmsten Missstände aufzählen sollten, was würde Ihnen da einfallen?

Jürgen Ruff: spontan: mangelhafte und nicht zukunftsgerechte Radinfrastruktur, Busse im Stau und immer mehr Parkplätze an dafür ungeeigneten Orten …

See-Online: Sie sind ja auch einer der Väter der Mobilitätszentrale am Konstanzer Bahnhof. Was hat sie gebracht? Wie können wir sie konkret nutzen?

Jürgen Ruff: Auch so ein heikles Thema. Leider wurde von den Betreibern versäumt, Daten zu erheben, die eine quantitative und qualitative Einschätzung der Entwicklung seit der Eröffnung vor über einem Jahr erlauben würde. Auch gibt es keine Zahlen über die Situation vorher und heute also über das, was sich verändert hat. Von Qualitätskontrolle also keine Spur – und dabei sind sehr viele Steuergelder in die Zentrale geflossen. Doch selbst im Geschäftsbericht der Tourist-Information als Hauptträger der Mobilitätszentrale finden sich dazu keine Aussagen. Nach dem ich das in den entsprechenden Sitzungen mehrfach angemahnt hatte, konnten immerhin auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Mobilitätszentrale Konstanz Herr Henneberger, der Geschäftsführer der TIK und Herr Roeske, Counter-Leiter im Bahnhof, die Juli-Zahlen der Mobilitätsberatung nennen. Demnach wären die Mobilitätsanfragen um etwa ein Drittel im Vergleich zu früher gestiegen. Also das Informationsbedürfnis möglicher Kunden kann offenbar besser gestillt werden. Da nun alle maßgeblichen Anbieter unter einem Dach sind, werden auch die Wege der Kunden, die verschiedene Tickets brauchen oder sich erst über die Alternativen informieren wollen, kürzer.

Auf der Angebotsseite hat sich allerdings kaum etwas getan: es gibt keine Angebote, die weit über das vorherige hinaus gehen, Kombiangebote für Rad- und Schiffsreisende werden gerade erst angedacht, Car-Sharing ist immer noch nicht aktiv in der Zentrale vertreten, eine Art Beschwerdemanagement nur in Ansätzen zu verzeichnen. Kurz, das Ganze ist noch nicht mehr als die Summe seiner Teile; Synergieeffekte sind noch keine erkennbar, die Egoismen der einzelnen Anbieter noch zu groß. Doch das Potenzial für mehr wäre da. Es muss wohl erst wieder politisch Druck gemacht werden, bis sich in Sachen Weiterentwicklung hier etwas bewegt.

See-Online: Sprechen wir noch kurz über Utopia. Wie würden Sie sich Konstanz 2021 vorstellen? Wie sollten wir uns fortbewegen? Welche Verkehrsmittel sollten wir nutzen?

Jürgen Ruff: Mobilität würde ganzheitlich gedacht und gelebt. D.h. wir würden uns hauptsächlich zu Fuß und mit dem Rad fortbewegen und uns ansonsten kaum Gedanken machen, mit welchem Verkehrsmittel wir wohin kommen, denn mit dem „Einen Ticket für Alles“ steigen wir einfach in das nächste Verkehrsmittel ein, egal ob es Bus, Bahn (am Sternenplatz!), Fähre oder Katamaran ist, steigen nach Bedarf bei wegen des guten Taktes nur kurzer Wartezeit in ein anderes Verkehrsmittel um und lassen uns schwere Einkäufe vom Waren-Taxi nach Hause bringen. Gerade ist eine Mobilitätsabgabe für Einwohner und eine anteilige Abgabe für Touristen in Planung, die Tickets gänzlich überflüssig machen; Fahrpläne gehören ebenfalls der Vergangenheit an, da man ja eh kaum warten muss. Die Abgabe macht die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Verkehrsbetriebe gut kalkulierbar. Immer mehr Bürger schaffen Autos ab, weil sie sich nicht mehr lohnen und für Fahrten in größere Entfernungen steht ein professionelles und hochvernetztes Car-Sharing-System zur Verfügung. Auch Staus sind Vergangenheit und die Stadt spart Geld, weil nicht mehr soviel in die Straßeninfrastruktur investiert werden muss. Kleines Manko: mit Parkhäusern lässt sich nicht mehr viel Geld verdienen …

See-Online: Sind das nur Träume oder gibt es eine Chance, dass es tatsächlich so kommt.

Jürgen Ruff: Nein, nur Träume sind das keineswegs. Schauen wir doch nach Zürich, wo es das Konzept mit dem einen Ticket für Alles schon gibt oder in andere Städte, wo man heute schon kostenlos Bus fahren kann. Hier sind allerdings das Konkurrenzdenken und die Egoismen der Anbieter noch sehr stark ausgeprägt. Dabei wäre die große Vielfalt der Verkehrsmittel ja sogar unsere Stärke. Es fehlt nur am entsprechenden politischen Willen einer Mehrheit und an einer zentralen Einheit, die die Entwicklung dahin zielstrebig voran treibt und die notwendigen Schritte entschieden umsetzt.

See-Online: Vielen Dank fürs Gespräch.

Jürgen Ruff: gern geschehen!

3 Kommentare to “Konstanzer Kommunalpolitik: Wie stellen Sie sich den Verkehr in Konstanz vor?”

  1. Franz Sauerstein
    8. August 2011 at 09:16 #

    Tolles Interview : )

    „Ich bin auch kein Huhn und kann trotzdem aus Eiern ein schmackhaftes Omelett bereiten.“ Geniales Zitat xD

  2. JEDI
    8. August 2011 at 12:03 #

    Sehr interessantes Interview mit vielen Infos aus dem Nähkästchen der Verkehrspolitik. Wenn die Verwaltung dieses Interview aufmerksam liest, könnte sie viele gute Impulse daraus entnehmen für eine Verbesserung der Situation. Aber wie der Jürgen Ruff bereits feststellt, ist noch unklar, ob die Verwaltung überhaupt ein Interesse hat an einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung angesichts der vielen Fehlentscheidungen, die zu mehr Autoverkehr und Staus führen. Wobei vor diesem Hintergrund der kleine Seitenhieb auf die von der „eher grünen Seite“, welche alle Parkplätze ablehnen würden, gerade in Konstanz daneben zielt. Denn es ist doch der grüne Oberbürgermeister, der vehement für Parkhäuser und neue Straßen kämpft.

  3. Wolfagng Becker
    9. August 2011 at 09:16 #

    Dass das Interview toll ist schrieb ja schon Franz Sauerstein und dem kann ich nur beipflichten.
    Den Radweg längs der Bahn habe ich noch nie als wirklich toll angesehen.

    Für mich ist es anfangs eine Spielstraße bzw. wird dazu werden und geht gegen Ende in einen Geh-Radweg über.

    Die Grünanlagen längs der Strecke wuchern kräftig und gehörend zum großen teil er Bahn, was man an der Pflege merkt, denn sie wachsen kräftig in den Geh-/Radweg rein. Konstanz TBK haben sie dann freundlicherweise doch gestutzt. Wer zahlt das? Die Bahn sicher nicht.

    So stand vor kurzem schon im Südkurier, dass ein Radler auf der Strecke von einem Hund behindert wurde. Dieser „spielte“ ja nur.

    Auch die Fahrradbrücke ist nicht ungefährlich, was mir gemeldete Unfälle belegen.
    Was soll z. B. das nicht beleuchtete Kunstgestänge in der Mitte der Fahrbahn am Ende der Brücke ( Richtung Innenstadt )? Macht man solches auch auf „PKW“-Straßen?
    Dann das Kopfstück, welches als Kreisverkehr gestaltet, aber nicht so beschildert ist. Somit gilt rechts vor links, aber ob das die mit Schwung ankommenden Radler auch so sehen?

    Wie man sieht, es gibt noch viel am der Radfahr-Infrastruktur zu verbessern. Fahrradfreundlich ist was anderes.
    Definiert hat dieses z. B. der AGfK-BaWü (http://www.fahrradland-bw.de/agfk/ziele-der-agfk-bw/ )

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