Konstanzer Landtagskandidaten solidarisieren sich mit Zahide Sarikas

Landtagskandidaten von fünf Parteien entsetzt über den Angriff auf die Konstanzer SPD-Landtagskandidatin

Zahide SarikasKonstanz. In einer gemeinsamen Presseerklärung haben die Landtagskandidaten des Wahlkreises Konstanz am Mittwochnachmittag ihre Empörung über den Überfall und Angriff auf Zahide Sarikas zum Ausdruck gebracht.

 

Widerwärtiges Verbrechen verurteilt

Es könne in einer funktionierenden Demokratie nicht angehen, so die Unterzeichner, dass Menschen, die ein Amt ausüben oder ein Amt anstreben widerwärtigen und verbrecherischen Angriffen ausgesetzt sind. Es sei nicht hinnehmbar, dass politische Auseinandersetzungen zu gewalttätigen Übergriffen auf engagierte Menschen führen. Es bedürfe eines Moments des Innehaltens, um zu begreifen, was ein solcher persönlicher Angriff für Frau Sarikas bedeutet und welche Fragen dieses Verbrechen auch im Hinblick auf den politischen Umgang aufwirft.

Zahide Sarikas soll sich nicht unterkriegen lassen

„Wir sind parteiübergreifend in Sorge um Zahide Sarikas und wünschen Ihr, dass sie bald wieder und ohne gesundheitlichen und seelischen Schaden ihren Einsatz für Integration und Teilhabe in unserer Gesellschaft wieder fortsetzen kann“, heißt es in der Erklärung. Weiter schreiben die Kandidaten der anderen Parteien: „Wir möchten nicht, dass sich Zahide Sarikas von Kräften unterkriegen lässt, die ihr jetzt Schaden zugefügt haben und unsere Gedanken sind bei ihr.“ Unterzeichnet haben die Solidaritätserklärung Dr. Tatjana Wolf (FDP), Andreas Hoffmann (CDU), Siegfried Lehmann (Bündnis90/Grüne), Bernhard Hanke (Die Linke) und Ute Hauth (Piratenpartei).

 

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