Konstanzer Liberale laden zur Debatte über Euro-Rettungsschirm

Impulsreferat von Prof. Dr. Friedrich Breyer, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Uni Konstanz

Konstanzer Liberale diskutieren über Rettungsschirm Konstanz. Die Liberalen sind gepalten. Dieb Staatsschuldenkrise im Euroraum entzweit auch die Mitglieder der Konstanzer FDP. Mehr Rettungsschirm, oder weniger? Die Liberalen laden am Mittwoch, 12. Oktober, zu einer Debatte ein. Das Impulsreferat hält Prof. Dr. Friedrich Breyer, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Uni Konstanz.

Debatte über europäische Schuldenkrise

Das griechische Defizit wird höher ausfallen als geplant. Das macht die Märkte weltweit nervös. An den Devisenmärkten fiel der Euro gerade auf den tiefsten Stand seit acht Monaten. An der Debatte über den richtigen Weg im Umgang mit der Staatsschuldenkrise in Europa beteiligt sich auch die FDP mit einem Diskussionsabend über den EU-Rettungsschirm.

Über den Referenten Friedrich Breyer

Prof. Dr. Friedrich Breyer, Jahrgang 1950, promovierte 1978 in Heidelberg zum Dr.rer.pol. und habilitierte sich 1983 für Volkswirtschaftslehre. 1986 wurde er Professor für Wirtschafts-und Sozialpolitik an der Fernuniversität Hagen. Seit 1992 ist er Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Konstanz und seit 2000 zudem Forschungsprofessor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Termin

Interessierte treffen sich am Mittwoch, 12. Oktober 2011, im Gerstenacker-Raum im Restaurant Barbarossa. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr.

Foto: Ralf Luczyk PIXELIO www.pixelio.de

Ein Kommentar to “Konstanzer Liberale laden zur Debatte über Euro-Rettungsschirm”

  1. Stefan Wehmeier
    3. Oktober 2011 at 11:38 #

    Dem Volke habt ihr gedient und des Volkes Aberglauben, ihr berühmten Weisen alle! – und nicht der Wahrheit! Und gerade darum zollte man euch Ehrfurcht.

    Frei vom Glück der Knechte, erlöst von Göttern und Anbetungen, furchtlos und fürchterlich, groß und einsam: so ist der Wille des Wahrhaftigen.

    Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra.

    Alle heute „Verantwortlichen“ befinden sich tief in religiöser Verblendung, sind sich ihrer Handlungen nicht im Geringsten bewusst und haben keinerlei Vorstellung, was konkret unternommen werden muss, um die Marktwirtschaft (Paradies) vom parasitären Gegenprinzip des Privatkapitalismus (Erbsünde) zu befreien. Zur Verdeutlichung könnte man sagen, dass für die derzeitigen „Machthaber“ nicht einmal eine „verminderte Schuldfähigkeit“ im Sinne eines „Jungendstrafgesetzes“ in Frage kommt. Aus bewusster Sicht sind sie eher wie Kleinkinder zu behandeln, die sich einbilden, sie wüssten schon was. Denn nichts trübt das Bewusstsein so sehr, wie in einer Zinsgeld-Ökonomie (zivilisatorisches Mittelalter) eine Machtposition anzustreben und diese dadurch zu erreichen, indem man (oder Frau) sich von einer religiös verblendeten Masse in diese Position wählen lässt:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/09/verantwortung.html

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.