Konstanzer OB: Partnerstadt Suzhou falsche Adresse

Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank protestierte bei chinesischem Generalkonsulat wegen des Falles Ai Weiwei

Konstanz. Der Konstanzer OB hat wegen der Festnahme des chinesischen Künstlers und Regimekritiker Ai Weiwei an das chinesische Generalkonsulat geschrieben. Konstanz ist mit der chinesischen Stadt Suzhou partnerschaftlich verbunden.

OB reagierte mit Brief

Der OB sagte, die Stadt habe intern beraten. Die Partnerstadt Suzhou wäre aber die falsche Adresse für einen Protestbrief gewesen. Deshalb schrieb der OB wegen des Falles Ai Weiwei ans Generalkonsulat. „Das habe ich getan“, so der OB. Stadtrat Holge Reile (Linke Liste Konstanz) hatte den OB auf die Verletzung von Menschenrechten und Repression in China angesprochen. Weiter sagte Horst Frank, er hoffe, dass es aufgrund der Dynamik auch in China zu Veränderungen komme.

Foto: wak

Ein Kommentar to “Konstanzer OB: Partnerstadt Suzhou falsche Adresse”

  1. TB
    14. April 2011 at 22:33 #

    Die Linken bemühen sich ja gerne um das große Ganze. So stehen Menschenrechte in Weitfortistan eher zur Debatte, als die grassierende Deutschenfeindlichkeit durch Einwanderer aus ganz bestimmten Kulturkreisen oder die eigene Diffamierungsgewaltbereitschaft gegenüber Andersdenkende. Gegen Ersteres etwas zu sagen, braucht Mut. Da wettert man lieber vornehm gegen China. Der zweite Mißstand ist aus eigener Sicht natürlich völlig legitmiert, denn es geht ja gegen die wahrhaftige (linke) Meinung. Da grüßt nun wieder China. Also wieso echauffiert sich ausgerechnet Die Linke gegen Menschenrechtsunterdrückungen in China? Alles bekloppte.

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