Konstanzer OB Uli Burchardt verspricht Siemens-Mitarbeitern Unterstützung

Konstanz. Bei Siemens in Konstanz sollen in den kommenden zwei Jahren rund 200 Stellen gestrichen werden. Das war gestern bekannt geworden. In der vergangenen Woche hatte Siemens mitgeteilt, dass der Konzern einen Käufer für den Bereich Gepäckabfertigung, Brief- und Paketsortierung sucht.

Konstanzer OB bedauert Entscheidung

In einer Stellungnahme bedauert Oberbürgermeister Uli Burchardt diese Entscheidung: „Die Entscheidung des Konzerns ist tragisch für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es geht hier um 200 Einzelschicksale und ihre Familien, die mit dieser Entscheidung vor einer ungewissen Zukunft stehen.“

Stadt und Wirtschaftsförderung wollen helfen

Bereits am 29. November hat OB Burchardt gegenüber einer Zeitung in einer ersten Stellungnahme geäußert, dass er auf eine Zukunft für den Siemens-Standort am Bodensee und für die Beschäftigten hoffe. Die nun bekannt gegebene Entscheidung über den Stellenabbau sei sehr enttäuschend. Er hoffe jedoch, dass der künftige Käufer die Potenziale des Siemens-Standortes Konstanz erkennt. „Der Kern des Unternehmens ist das Know-How der Mitarbeiter. Die Technologie ist im Wesentlichen in Konstanz entwickelt worden“, so der Oberbürgermeister. Den vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitern biete er alle Unterstützung durch die Stadt und die städtische Wirtschaftsförderung an.

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