Konstanzer Oberbürgermeister befürchtet mehr Lärm am Himmel

OB Ui Burchardt fordert Verbesserungen beim Staatsvertrag über den Fluglärm – Keine Flugzeuge über Konstanz/Reichenau/Allensbach/Kreuzlingen

Konstanz. Oberbürgermeister Burchardt unterstützt die von den Landkreisen Konstanz, Waldshut und Schwarzwald-Baar-Kreis abgebebene gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf des Fluglärm-Staatsvertrages. Im Schulterschluss mit Landrat Frank Hämmerle, den Abgeordneten des Landkreises und zahlreichen Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der Region fordert er von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, den Staatsvertrag in der vorliegenden Form nicht zu ratifizieren, bevor nicht alle Sachfragen zu den künftigen Flugrouten geklärt sind. „Die Informationen, die wir über den Entwurf des Staatsvertrages haben, lassen erhebliche Verschlechterung für die Bürgerinnen unserer Stadt und der Region befürchten“, erklärt der Konstanzer Oberbürgermeister.

Flüge über Seerücken statt über Konstanz

Burchardt erklärte, in den Verhandlungen zum Staatsvertrag sei zugesichert worden, dass Ostanflüge nicht die Agglomeration Konstanz/Reichenau/Allensbach/Kreuzlingen belasten dürfen, sondern über den Obersee und den Schweizer Seerücken geführt werden müssen. Dieser zugesagte Passus fehlt im Entwurf der Denkschrift und müsse zwingend ergänzt werden, so Burchardt.

 Keine Verschlechterung auf leisen Sohlen

„Der Flughafen Zürich ist natürlich auch für uns eine wichtige Drehscheibe im internationalen Verkehr. Regelungen über die Flugrouten sind daher unabdingbar. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten aber zu Recht, dass die Zusagen, die ihnen während der Verhandlungen zum Staatsvertrag gemacht wurden, auch eingehalten werden“, so OB Burchardt. Es könne nicht sein, dass quasi auf leisen Sohlen Verschlechterungen zugelassen werden, die tiefgreifende und langfristige Konsequenzen für die gesamte Region haben.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.