Konstanzer Oberbürgermeister Frank: „Der Atomausstieg ist der richtige Weg“

OB Horst Frank zum Jahrestag von Fukushima – Grenznahe Atomkraftwerke im Blick

Konstanz. Angesichts des Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 hat Oberbürgermeister Horst Frank in einer Medienmitteilung auf die große Bedeutung des Beschlusses, aus der Atomkraft auszusteigen hingewiesen. Der Oberbürgermeister erklärte: „Das hohe Risiko der Atomkraft ist eine Gefährdung für uns und kommende Generationen. Deshalb ist der Atomausstieg genau der richtige Weg.“. In diesem Zusammenhang erinnert er an die nach wie vor betriebenen grenznahen Atomkraftwerke in der Schweiz Beznau I und II, Gösgen und Leibstadt. Im Fokus steht vor allem das Atomkraftwerk Beznau im Kanton Aargau (auf der Höhe von Waldshut-Tiengen, rund 80 Kilometer von Konstanz entfernt), das älteste noch in Betrieb befindliche Atomkraftwerk der Welt.

Appell an Betreiber des AKW Beznau

Das Atomkraftwerk Beznau ging am 17.07.1969 ans Netz. Oberbürgermeister Frank appelliert an die Besitzer und Betreiber des Atomkraftwerks, die Axpo AG, zu prüfen, wie eine baldige Stilllegung erfolgen kann. „Wir müssen neben dem Alter und den technischen Mängeln des Reaktors auch berücksichtigen, dass wir in einer erdbebengefährdeten Zone leben. Fukushima hat gezeigt, dass dort bereits das Erdbeben gravierende Schäden verursachte, dann kam die Katastrophe des Tsunami hinzu. Aus diesen Erkenntnissen müssen gerade auch in unserem Gebiet die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Sie können nur lauten: Wir brauchen ein konkretes Ausstiegszenario“, erklärt Oberbürgermeister Frank.

Ein Kommentar to “Konstanzer Oberbürgermeister Frank: „Der Atomausstieg ist der richtige Weg“”

  1. Fafnir
    9. März 2012 at 20:28 #

    Was für eine Nuklearkatastrophe? Kann mich an keine „Nuklearkatastrophe“ erinnern. Nur an hysterische Medien, einen Haufen „Experten“ und an eine ins Bockshorn gejagte Nation. Da gab es einen Tsunami mit zehntausenden von Toten. Strahlungstote: Null. Deswegen schalten wir unsere Kernkraftwerke ab und machen uns weltweit zum Gespött?

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