Konstanzer Polizei sucht rabiates älteres Paar mit Pudel

Fußgänger stieß junge Frau in der Seestraße vom Rad – Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Konstanz. Am Donnerstagmorgen gegen 9.30 Uhr kam es zu einem Zwischenfall in der Konstanzer Seestraße. Ein Fußgänger stieß eine 18-jährige Fahrradfahrerin von Rad. Jetzt sucht die Polizei nach einem älteren Pärchen mit Pudel.

Mann schubste Frau vom Rad

Die junge Frau radelte mit ihrem Freund in der Seestraße in Richtung „Alte Rheinbrücke“. Auf Höhe der Säntisstraße kam den beiden Fahrradfahrern ein älteres Pärchen mit einem kleinen schwarzen Pudel entgegen. Die beiden Fahrradfahrer radelten auf dem Gehweg und wollten dem Pärchen ausweichen. Als die 18-Jährige auf Höhe des älteren Mannes war, schubste der Fußgänger die Frau mit beiden Händen vom Fahrrad. Als der Freund der Frau den Fußgänger ansprach, drohte der Mann ihm mit einem Schlag in den Unterleib. Daraufhin entfernten sich die beiden Radfahrer.

Die Polizei, die wegen Körperverletzung ermittelt, sucht jetzt nach einem Mann, der etwa. 60 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß sein soll, normale Statur und dunkle wuschlige Haare mit grauen Ansätzen haben soll. Mögliche Zeugen bittet die Polizei, sich unter Telefon 07531/ 9950 zu melden.

 

2 Kommentare to “Konstanzer Polizei sucht rabiates älteres Paar mit Pudel”

  1. spixx
    1. April 2011 at 22:09 #

    Mal ehrlich, es gibt doch in der Seestrasse nicht viel ätzenderes als Radfahrer auf dem Gehweg. Der Radweg ist genau zwei Meter entfernt. Nein man muss auf dem Gehweg fahren. Zu zweit natürlich auch gerne nebeneinander. Und dann kommt man mit einem Hund und/oder Kinder vorbei und muss diesen Ignoranten ausweichen. Ich habe keinerlei Verständnis für diese Doofköpfe, allerdings auch nur wenig für die Aktion des alteren Herrn. Wären die Radfahrer aber auf dem Radweg gefahren wäre ihnen wahrscheinlich nichts passiert.

  2. Ex-Seeanwohnerin
    3. April 2011 at 19:48 #

    >>Die Fahrradfahrer radelten auf dem Gehweg und wollten ausweichen.<< – Das kann schon mal nicht sein. Nach meiner Erfahrung würde ein Hardcore-Radler, der den Gehweg benutzt, niemals vor irgendetwas ausweichen. Schließlich ist Radeln ja etwas ganz doll Gutes, es schon das Klima und vermeidet Verkehrslärm; dafür hat man dann das Recht, alle Regeln der Welt zu ignorieren und Schwächere gnadenlos beiseite zu drängen. Die meisten Fußgänger lassen sich das erstaunlicherweise gefallen – wenn auf dem Gehweg ein Radler naht und evtl. noch aggressiv klingelt oder pöbelt, drücken sie sich brav und fast schuldbewußt an den Rand.
    Es wäre wünschenswert, wenn sich mehr Fußgänger gegen diesen Radler-Terrorismus zur Wehr setzen. Natürlich vorzugsweise passiv, durch Nicht-Ausweichen und verbale Hinweise. Was würde es den Radfahrern denn schaden, wenn sie auf ihren Radwegen blieben, die eigens für sie von unserem Steuergeld gebaut wurden?

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