Konstanzer Protestgrillen nur symbolischer Akt

Grillplatz mit Gittern abgesperrt – Jugendliche kamen nicht in Massen

Konstanz. Ein eher symbolischer Akt war das Protestgrillen am Freitagnachmittag. Mit von der Partie waren beim improvisierten Grillen der Konstanzer Bundestagsabgeordnete Till Seiler (Grüne), Juso Vorsitzender Gyrel Herrmann und Stadtrat Holger Reile (Linke Liste Konstanz). Der öffentliche Grillplatz war am Nachmittag mit Gittern abgesperrt. Eine größere Gruppe Jugendlicher beteiligte sich nicht an der Aktion, zu der die Linke Liste Konstanz aufgerufen hatte.

Jugendliche grillten nicht mit

Reile sagte, Bürgeramtsleiter Hans-Rudi Fischer habe das Grillen auf dem gesperrten Platz untersagt und mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gedroht, sollte die Gruppe oder Einzelne den Platz betreten, sagte Reile. Deshalb grillten die Protestierenden auf einem mitgebrachten Gartengrill vor dem abgesperrten Platz. Till Seiler sagte, er wundere sich sehr, dass der öffentliche Grillplatz nicht öffentlich zugänglich sei und wegen eines kommerziellen Festes für die Öffentlichkeit gesperrt sei. Es sei der Wunsch des Gemeinderats gewesen, einen öffentlichen Platz und Treffpunkt für Jugendliche zu schaffen.

Rote blieben mit ihren fast  Roten unter sich

Die Schließung des Platzes hatte in Konstanz bei vielen Kommunalpolitikern für Empörung gesorgt. In einer Sitzung des Technischen Ausschusses protestierten Stadträte der Freien Grünen Liste, darunter Werner Allweiss, und Axel Venedey von den Freien Wählern. Das Protestgrillen fand aber so gut wie unter Ausschluss der junger Konstanzer statt. Nicht organisierte Jugendliche beteiligten sich nicht an der Aktion. Größere Gruppen Jugendlicher grillten nicht mit.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: wak

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