Konstanzer Student beim Online-Banking betrogen

Nach TAN-Eingabe hoher Betrag nach Lettland abgebucht

Konstanz. Ein 22 Jahre alter Student hat von seinem ein Laptop aus auf sein Onlinekonto bei seiner Bank in Bayern zugegriffen. Er sollte eine TAN eingeben. Daraufhin buchten Computer-Betrüger von seinem Konto 1677,89 € ab. Schuld war Spyware auf seinem Laptop.

Nepp bei TAN-Eingabe

Der Student hatte zuvor von zu Hause in Bayern aus mehrmals über sein Laptop auf sein Bankkonto zugegriffen. In Konstanz erschien dann die Meldung, dass er sich von einem anderen PC aus angemeldet habe und deshalb aus Sicherheitsgründen eine bestimmte E-TAN eintragen solle. Das erschien dem Studenten plausibel und er gab die geforderte TAN ein.

Versicherung bezahlt

Beim späteren Aufruf seiner Umsätze musste der 22-Jährige feststellen, dass mit der zuvor eingegebenen E-TAN eine unberechtigte Überweisung in Höhe von 1677,89 € erfolgt war. Der Student ließ sofort sein Online-Konto sperren und versuchte eine Rücküberweisung durch die Bank einzuleiten. Falls die Rücküberweisung nicht klappt, werde der Schaden von der Versicherung der Bank übernommen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Spysoftware auf dem Rechner

Nach ersten Erkenntnissen sei das Geld nach Lettland transferiert worden. Bei einem manuell gestarteten Virensuchlauf wurde eine Spysoftware, ein Schnüffelprogramm, auf dem Rechner gefunden und in Quarantäne gestellt, über die wahrscheinlich die Manipulation ermöglicht wurde.

Foto: Benjamin Klack  PIXELIO www. pixelio.de

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