Konstanzer Studierende haben bei „Studi“-Ticket Lobby bei der CDU

Erweiterung des „Studi“-Ticket nötig – Wohnraum reicht nicht für Doppel-Abi-Jahrgang

Konstanz. Auch der CDU Kreisverband Konstanz unterstützt die Forderung nach einer Erweiterung des sogenannten „Studi“-Ticket“. Das sagte der CDU-Kreisvorsitzende Willi Streit anlässlich eines Besuchs an der Universität Konstanz. Bereits in der vergangenen Woche hatte der grüne Konstanzer Landtagsabgeordnete Siegfried Lehmann erklärt, er hoffe auf einen baldigen Erfolg bei den Verhandlungen zwischen Studierendenvertretern, dem Studentenwerk seezeit und dem Verkehrsverbund Hegau Bodensee (VHB).

Im Wintersemester wird’s voll

Im kommenden Herbst erwarte die Hochschule Konstanz einen enormen Zulauf von Studierenden, der auch langfristig anhalten werde. Prof. Dr. Ulrich Rüdiger berichtete den CDU Vorstandsmitgliedern, wie die Universität den Ansturm der doppelten Jahrgangsabiturienten von G8 und G9 bewältigen wolle. Trotz enormer Anstrengung der Hochschule seien zu wenig Studentenwohnungen und -zimmer in Konstanz vorhanden, um die Studierenden unterbringen zu können. Es sei daher notwendig, dass die Studenten weit in die Region rund um Konstanz ausweichen. „Wir sind in engen Kontakt, mit allen möglichen Partnern in der Region, um eine Lösung zu finden“, so Prof. Rüdiger.

Wohnen und teure Anfahrtskosten nicht bezahlbar

Dabei sei eine Anpassung des Öffentlichen Nahverkehr ebenso erforderlich, wie ein günstiges „Studi“-Ticket für den ÖPNV. „Ohne eine Erweiterung des Tickets, ist die zusätzliche finanzielle Belastung von ohnehin teurem Wohnraum und Anfahrtskosten von den Studierenden nicht zu stemmen“, meint auch Willi Streit. Die CDU im Kreis werde sich daher massiv dafür einsetzen, dass die Erweiterung des Studi-Tickets auf den Landkreis Konstanz komme, um die Chancengleichheit für junge Menschen zu sichern, damit ein Studium in Konstanz nicht davon abhängig werde, ob man sich dies finanziell leisten könne.

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