Konstanzer Theater zeigt: Blick in die Innenwelten von Sexualverbrechern

Außergewöhnlicher Schauplatz „Tiefer gehen“ – Eine Inszenierung Pia Donkel in der Tiefgarage

Konstanz. Abgelegene, dunkle Plätze gelten als Orte der Angst. In Konstanz verwandelt sich eine Tiefgarage am kommenden Sonntag, 16. Januar, in eine Theaterspielstätte. Zu sehen ist das Stück „Tiefer gehen“ mit Johannes Merz und Yannick Zürcher. Die Premiere beginnt um 20 Uhr in der Tiefgarage der Werkstatt. Treffpunkt ist die Theaterkasse.

Innenwelten von Sexualverbrechern

„Ich habe Euch das genommen, was Euch auf Erden am liebsten war. Das ist bestimmt von mir nicht zu verantworten, wenn ich Euch bitte: Bitte verzeiht!” Das Theater eröffnet einen Blick in die Innenwelten von Sexualverbrechern – die Perspektive ist die des Täters. „Den Fokus setzt der Zuschauer“, heißt es in der Vorankündigung.

Täter kommen auf dem Theater zur Wort

Woher kommt der innewohnende, nicht zu besiegende Drang nach Gewalttaten? Woher die Erregung, wenn dem Opfer Angst und Hilflosigkeit in den Augen steht? „Tiefer gehen“ lässt Täter zur Wort kommen, will beleuchten, nicht entschuldigen. So führt das Theater an einen schwierigen Stoff heran.

Zieht Euch warm an!

Frösteln wird auch das Publikum. „Bitte beachten Sie: da die Premiere in der Tiefgarage der Werkstatt Inselgasse stattfindet, ist warme Kleidung nötig“. Nach der Premiere kommt das Stück in der Spiegelhalle an folgenden weiteren Terminen zur Aufführung: 13. und 23. Februar, 5. und 25.März jeweils um 20 Uhr.

Foto: Stadttheater Konstanz

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