Konstanzer Theaterintendant Christoph Nix spielt in Lomé

„Warten auf Godot“ nächstes Theaterprojekt des Stadttheaters in Afrika

Konstanz (wak) Beim Überlinger Sommertheater wird der Konstanzer Theaterintendant Christoph Nix im Juli und August keinen Auftritt haben. Dafür spielt er im September in Lomé in „Warten auf Godot“ mit. Nix‘ Engagement in Lomé ist das zweite Afrika Projekt des Intendanten und unabhängig vom ersten, dem Malawi Projekt Crossing Boarders, des Konstanzer Stadttheaters. Die Motivation aber ist ähnlich. Nix und das Konstanzer Stadttheater unterstützen Theater in Afrika politisch und ästhetisch.

Ramsès Bawibadi Alfa spielte in Konstanz

Vor zwei Jahren kam der togolesische Regisseur und Schauspieler Ramsès Bawibadi Alfa an das Theater Konstanz und inszenierte mit großem Erfolg Franz Kafkas Bericht für eine Akademie. In diesem Jahr spielte er in Konstanz erfolgreich und sehr beeindruckend einen Emigranten in dem Stück Fremdes Territorium.

Nix plant für Lomé

In wenigen Wochen wird nun das Theater Konstanz, gefördert durch die Aktion Afrika des Auswärtigen Amtes, in Togo an einem Beckett-Projekt mitwirken. „Gerade jetzt wo alle Geldmittel für Afrika zur Disposition stehen, müssen wir unsere Zusammenarbeit auf kultureller Ebene mit Afrika verstärken“, sagte Christoph Nix, Intendant des Theaters Konstanz. Nix schlug vor, Becketts „Warten auf Godot“ in Lomé zu inszenieren. Die Produktion liegt in den Händen der togolesischen Schauspieler um Ramsès Bawibadi Alfa.

Verzicht auf Gagen in Afrika

Die Aktion Afrika des Auswärtigen Amtes wird die Arbeit mit rund 12.000 Euro unterstützen, teilte das Theater Konstanz mit. Christoph Nix und sein Sohn Johannes spielen in der französisch-deutschen Textversion „Pozzo“ und „Ein Junge“. Voraussichtlich werden sich beide zu den Proben und Aufführungen mehrere Wochen in Lomé aufhalten. Beide erhalten keine Gagen und ermöglichen damit der afrikanischen Produktion, im Jahr 2011 nach Konstanz zu kommen.

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