Konsumenten-Watch: Wochenmarkt auf dem Stephansplatz vor allem verregnet

Unter Verdacht spanische Salatgurken – Gemüsehändler sagt, Wetter schuld

Konstanz. Mit Regenschirmen standen auf dem Konstanzer Wochenmarkt die Marktbesucher an. Der Andrang war mäßig. Die Nachfrage nach Gurken, Tomaten und Salatköpfen soll  an den Gemüseständen „gefühlt“ kleiner als am Freitag vor einer Woche gewesen sein. Außer an Ehec lag es auch am Dauerregen. Das sagte ein Gemüsehändler. Für Konsumenten-Watch eignete sich der Markttag eher nicht.

Gemüsehändler verkaufte weniger

Medien berichten wie Bauern in Norddeutschland wegen des Ehec-Erregers Salatköpfe, Tomaten und Gurken auf den Müll werfen. Obwohl spanische Gurken als ein Träger des gefährlichen Darmkeims Ehec identifiziert worden sind, reagieren die Verbraucher mit Zurückhaltung. Salatköpfe könnten Bauern aber nicht solange auf dem Feld stehen lassen, bis der Hype vorbei ist, sagt ein Gemüsehändler. Verramscht hat er seine Ware aber trotz Ehec nicht. Die Gurke kostete 90 Cent. Dass auf dem Konstanzer Freitagsmarkt weniger los gewesen ist als sonst, liege sicher am Regen und nicht allein an Ehec, glaubt der Händler. Wäre der Markttag ein schöner Sommertag wie viele andere voran gegangene Markttage gewesen, wäre ein Vergleich eher möglich gewesen.

Noch keine Entwarnung wegen Ehec

Das Robert Koch-Instituts (RKI) hat noch keine Entwarnung gegeben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Robert Koch-Institut empfehlen über die üblichen Hygieneregeln im Umgang mit Obst und Gemüse hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren. Der Gemüsehändler sagte – seine Frau wasche den Salat. Er stammt auch von der Reichenau und nicht aus Spanien. Nach dem Ehec-Fund auf Gurken wehrt sich der Produzent in Spanien. Das Gemüse sei erst beim Transport oder auf dem Großmarkt verunreinigt worden, berichten Medien.

Foto: Mario Heinemann PIXELIO www.pixelio.de

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