Landeskriminalamt ermittelt im Fall der verletzten Konstanzer SPD-Kandidatin

15 Ermittler arbeiten unter Hochdruck an Aufklärung der Tat – Politisches Motiv nicht ausgeschlossen

Konstanz. Die Ermittlungen im Fall der von einem noch unbekannten Mann angegriffenen und verletzten Konstanzer SPD-Landtagskandidatin Zahide Sarikas gehen auf Hochtouren weiter. Eingeschaltet ist jetzt auch das Landeskriminalamt. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Landeskriminalamt Baden-Württemberg und Polizeidirektion Konstanz sei eingerichtet. Das teilten am frühen Mittwochnachmittag die Staatsanwaltschaft Konstanz, das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und die Polizeidirektion Konstanz in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit. Die Ermittler hoffen auf Hinweise von Zeugen.

 

Ermittlungen in verschiedene Richtungen

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat am 16. März in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Konstanz und der Polizeidirektion Konstanz die Leitung der Ermittlungsgruppe zur Aufklärung des Übergriffs auf die SPD-Landtagskandidatin Zahide Sarikas am Abend des 15. März übernommen. 15 Ermittler von LKA und Konstanzer Polizei arbeiten nunmehr unter Hochdruck an der Aufklärung des Sachverhaltes. Aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse kommt für Staatsanwaltschaft und Polizei ein politisches Motiv in Betracht, es wird in verschiedene Richtungen ermittelt.

Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler interessiert insbesondere, wer zur Tatzeit am 15. März 2011 gegen 19.00 Uhr verdächtige Personen beim Wahlkreisbüro der SPD in der Kreuzlinger Straße 56 in der Konstanzer Altstadt bemerkt hat. Hinweise bitte an die Ermittlungsgruppe, Tel. 07531/9950, das LKA, Tel. 0711/5401- 3360 oder jede andere Polizeidienststelle.

 

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