Länger als ein halbes Jahrhundert im Konstanzer Hotel Barbarossa

Ein halbes Jahrhundert BarbarossaKonstanz. Zusammen arbeiten sie länger als ein halbes Jahrhundert im Hotel Barbarossa in Konstanz. 51 Jahre sind sie im geschichtsträchtigen Haus beschäftigt. Das findet Florian Miehle bemerkenswert. Florian Miehle, der Ur–Ur-Enkel des Barbarossa-Gründers Martin Miehle, hat beide Mitarbeiter von Jürgen Wiedemann übernommen, als er im im Oktober 2010 das alt ehrwürdige Hotel übernahm.

Alle kennen Kellner Armando Di Sirio

Wer kennt dieses Gesicht nicht? Armando Di Sirio, Kellner im Restaurant des Hotel Barbarossa, ist im Haus das Florian Miehles Großvater einst an „Don Alfredo“ Wiedemann verpachtete, schon eine „gefühlte Ewigkeit“ tätig. Tatsächlich sind es nun 25 Jahre, in denen Armando Di Sirio sich um das Wohl der Gäste der Weinstube des Traditionshauses am Obermarkt kümmert.

Zimmerfrau erzählt Hotelgeschichte

Den Konstanzern weniger, aber dafür den auswärtigen Hotelgästen umso mehr bekannt sein dürfte Zimmerfrau Irmgard Manstein, die sogar noch ein Jahr länger im Betrieb ist als ihr Kollege. Seit nunmehr 26 Jahren sorgt Sie dafür, dass die 53 individuellen Zimmer und öffentlichen Bereiche des Hotels „sauber und ordentlich sind“. So sagt es der Herr des Hauses.

Hotel im Wandel

Als die Zimmerfrau im Barbarossa anfing, gab es noch nicht auf jedem Zimmer ein Badezimmer, sondern nur ein Waschbecken. Zum Duschen und auf die Toilette mussten die Gäste eines der Badezimmer auf dem Flur benutzen, erinnert sie sich. Heute wäre das unvorstellbar.

Dynastien und Treue

Apropos Institutionen: Jürgen Wiedeman, „Don Alfredos“ Sohn und heute Chef im Hotel Viva, führte das Haus, inklusive der 53 Hotelzimmer, bis es im Oktober 2010 wieder die Familie Miehle übernahm. Armando Di Sirio und Irmgard Manstein blieben. Christiane und Florian Miehle haben nun beide Mitarbeiter – und wahrscheinlich auch sich selbst – beglückwünscht für so viel Treue und für so viel Zuverlässigkeit.

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