Late Night im Theaterfoyer: Das Prinzip Meese

Wiederholung der szenischen Lesung – Ausnahmsweise Eintritt frei

Konstanz (wak) Für alle die, die die Wasserfarben auch im Dunkeln sehen können und gern freien Eintritt haben, macht das Stadttheater Konstanz ein unwiderstehliches Angebot. Am 14. April ab 20 Uhr gibt es im Foyer des Stadttheaters noch einmal Das Prinzip Meese nach einer Vorlage von Oliver Kluck. In multiplen Doppelrollen: Ingo Biermann (Foto), Regie: Susi Saussenthaler.

Kulturpessimismus im Late-Night-Format

Das Prinzip Meese ist ein Nachrichtensprecher, der sich selbst nicht mehr versteht, die Sendung mit der Maus, welche postmoderne Arbeitsverhältnisse erklärt, ein Professor für Literaturwissenschaft, dem das Fernsehen ähnliche Gräuel verursacht, wie Pommes aus der Mikrowelle. Es ist der tiefe Graben zwischen Kultur und Unterhaltung, Rentnern und Studenten, Schaffenden und Brotherren: „Es ist das Finden der eigenen Verwirrung.“ Die Verwirrung des Publikums erfolgt in 9 Thesen – Kulturpessimismus im Late-Night-Format! Das dieser Lesung zugrunde liegeende Stück von Oliver Kluck, das erst im Februar im Maxim Gorki Theater in Berlin zur Uraufführung kam, erhielt den Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Stückemarkts.

EINTRITT FREI

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