Liberaler sagt: „Google verletzt Datenschutz“

FDP-Abgeordneter Wetzel hakt wegen „Street-View“-Projekt nach

Bodenseekreis (red) In der gesamten Bundesrepublik sind die Fahrzeuge der Internet-Suchmaschine Google unterwegs und lichten ganze Straßenzüge ab – ohne die Bewohner um Erlaubnis zu bitten. Doch dagegen regt sich zunehmend Widerstand. Auch der FDP-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Wetzel sind darin einen massiven Verstoß gegen den Datenschutz und eine Verletzung der informellen Selbstbestimmung der Bürger. Deshalb hakt er nun bei der Landesregierung nach.

Wetzel fragt: Welche Gemeinden haben Einsprüche erhoben?

Wetzel möchte genau wissen, in welchen Gemeinden in der Region Bodensee-Oberschwaben Google bereits sein so genanntes „Street-View“-Projekt durchgeführt hat und welche Daten dabei erhoben wurden. Wetzel erkundigt sich auch, ob die einzelnen Gemeinden vor der Erhebung der Daten informiert worden seien. Außerdem fragt Wetzel, in welchen Kommunen es zu Einsprüchen der Gemeindeverwaltung selbst oder einzelner Bürger gekommen sei und ob Google aufgrund dessen Daten habe löschen müssen. Ferner fragt Wetzel, ob das „Street-View“-Projekt aktuell noch fortgesetzt werde und was mit den bereits gesammelten Daten geschehe. Wetzel: „Es muss so sein, dass Google auf die Bürger zukommen und um Einwilligung bitten muss, bevor persönliche Daten im Internet veröffentlicht werden.“

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.