Minister Alexander Bonde sagt dem „Tatort Bodenseeufer“ in Konstanz ab

Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU) e.V. schlägt Alarm wegen massiver Ufernutzung

Konstanz. Unter dem Titel „Tatort Bodenseeufer“ veranstaltet die Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU) e.V. am Freitag, 23. September 2011, eine Fachtagung im Kulturzentrum am Münster in Konstanz. Fachleute aus Deutschland und der Schweiz berichten in zehn Vorträgen über Zerstörungen, Schutz- und Renaturierungsmaßnahmen am Bodenseeufer. Seinen Besuch angekündigt hatte auch Alexander Bonde, Minister für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, – er sagte aber inzwischen wieder ab.

Von Fischen, Schiffen, Unterwasserdenkmälern

Themen sind die laut Arbeitsgruppe Bodenseeufer enorme Nutzungsverdichtung in der Uferzone, die Gefährdung der einzigartigen stein- und bronzezeitlichen Unterwasserdenkmale sowie die Auswirkungen der Passagierschifffahrt auf die Fischfauna und als mögliche Quelle von Ufererosionen.

Hier geht’s zur Anmeldung

Die Tagung beginnt um 9 Uhr im Wolkensteinsaal. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist erforderlich per EMail an info@bodensee-ufer.de. Das Tagungsprogramm gibt’s auch unter www.bodensee-ufer.de.

 

Über die Arbeitsgruppe Bodenseeufer

Die die Arbeitsgruppe Bodenseeufer (AGBU) ist ein Verein. Zweck des Vereins ist die Unterstützung von Aktivitäten auf dem Gebiet der Erforschung, des Erhalts und der Wiederherstellung einer naturnahen Seeuferlandschaft des Bodensees und seiner Nachbargewässer. Laut Aussage des Vereinsvorsitzenden Michael Dienst ist der Verein auf Unterstützung durch Fördermitglieder und von Sponsoren angewiesen.

Foto: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Hier geht es zum Tagungsprogramm: AGBU_Fachtag2011_Flyer_fin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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