Mitarbeiter der HBH-Kliniken müssen auf Geld verzichten

Arbeitgeberverband und Arbeitnehmervertreter verständigten sich auf Notlagentarifvertrag

Singen. Mitarbeiter der HBH-Kliniken sollen auf Teile ihres Lohns verzichten. Beide Seiten verständigten sich auf einen Notlagentarifvertrag. Es geht um einen Verzicht in Millionenhöhe. Das teilten die HBH-Kliniken mit.

30 Interessenvertreter am Tisch

Wörtlich heißt es in der Mitteilung: In den Verhandlungen um einen Notlagentarifvertrag bezogen auf die Mitarbeiter des Gesundheitsverbunds HBH-Kliniken zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV), verdi und Marburger Bund konnte nach stundenlangen, ins Detail gehenden Verhandlungen eine Einigung erzielt werden. Die rund 30-köpfige Tarifkommission einigte sich auf einen Sanierungsbeitrag von Seiten aller Arbeiternehmer in Form von Verzicht und Stundung von Lohnbestandteilen in Millionenhöhe.“

HBH-Geschäftsführer Peter Fischer „akzeptabel“

HBH-Geschäftsführer Peter Fischer, der auf Arbeitgeberseite den Vorsitz der Kommission inne hatte, bezeichnet das Ergebnis als „akzeptabel“, wenn gleich die Arbeitgeberseite mittels Notlagentarifvertrag ein höheres Einsparvolumen erzielen wollte. Der Notlagentarifvertrag ist, wie bereits mehrfach berichtet, eine Säule des Sanierungskonzeptes, das die Beraterfirma Kienbaum entwickelt hatte. Die beiden weiteren Säulen sind nach wie vor die Beiträge der Gesellschafter und der Forderungsverzicht der Banken.

Befragung der Gewerkschaftsmitglieder folgt

Damit das erzielte Ergebnis umgesetzt werden kann, müssen nach der Erstellung eines Eckpunktepapiers noch die Gremien und im Rahmen einer Befragung die Gewerkschaftsmitglieder unter den HBH-Beschäftigten zustimmen.

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