Muss Konstanz 7,8 Millionen mehr an den Kreis zahlen?

Landrat Frank Hämmerle will Kreisumlage um 7,8 Punkte erhöhen

Konstanz. Der Kreis Konstanz möchte die Kreisumlage um 7,8 Punkte erhöhen. Entsprechende Ankündigungen hatte Landrat Frank Hämmerle gemacht. Konstanz müsste dann statt 30, 84 Millionen Euro 38,71 Millionen Euro an den Kreis bezahlen. Die Entscheidung fällt im Kreistag, der den Haushalt frühestens am 24. Januar beschließt.

Ein Punkt = eine Million Euro

Nachdem die Haushaltslage der Stadt Konstanz weniger dramatisch scheint als noch vor wenigen Wochen befürchtet, könnte eine Erhöhung der Kreisumlage der Stadt nun erneut einen Strich durch die Rechnung machen. Eine Erhöhung der Kreisumlage um einen Punkt würde bedeuten, dass die Stadt etwa eine Million Euro mehr an den Kreis bezahlen müsste – bei 7,87 Punkten wären es 7,87 Euro mehr. Treffen würde eine Erhöhung der Kreisumlage alle Städte und Gemeinden im Kreis Konstanz. Entsprechend groß dürfte auch der Widerstand gegen die Pläne von Landrat Frank Hämmerle sein.

Dass der Kreis mehr Geld von den Städten und Gemeinden haben möchte, hängt damit zusammen, dass die Steuerkraftsumme zuletzt gesunken ist. Es gibt weniger Schlüsselausgaben und die Kosten für die Sozial- und Jugendhilfe sind gestiegen.

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