Mutmaßlicher Sexualstraftäter von Hegne ist Wiederholungstäter

Tatverdächtiger saß wegen Vergewaltigung bis November 2011 im Gefängnis

PolizeiberichtKreis Konstanz. Der mutmaßliche Vergewaltiger, der am Freitagmorgen vergangener Woche eine junge Frau in Konstanz überfallen und brutal vergewaltigt hat, ist ein Wiederholungstäter. Wie Christoph Hettenbach, Sprecher der Konstanzer Staatsanwaltschaft, und Michael Aschenbrenner von der Polizeidirektion Konstanz am Montag mitteilten, saß der mittlerweile wieder festgenommene Mann noch bis November vergangenen Jahres im Gefängnis. Ein Sachverständiger hatte den inhaftierten Vergewaltiger begutachtet. Danach kam er auf Bewährung frei.

Polizei spricht von brutaler Tat

Am Freitagmorgen gegen 6 Uhr wurde im Bereich Hegne eine junge Frau brutal vergewaltigt. Der Kriminalpolizei Konstanz gelang es noch am selben Tag einen 43-jährigen, dringend tatverdächtigen Mann festzunehmen. Gegen den Mann wurde, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, mittlerweile Haftbefehl erlassen.

Fataler Irrtum eines Gutachters

Der schnelle Ermittlungserfolg sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass der Mann bei Polizei und Justiz kein Unbekannter ist. Er sei im Jahre 2004 vom Landgericht Hechingen wegen der Vergewaltigung einer 19-Jährigen in Albstadt-Ebingen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Im November 2011 wurde ein Teil der Freiheitsstrafe nach einem entsprechenden Sachverständigen-Gutachten unter Auflagen zur Bewährung ausgesetzt.

Junge Frau durch Täter erheblich verletzt

Der Beschuldigte machte bislang, wie Polizei und Staatsanwaltschaft weiter berichten, zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen keine Angaben. Das Opfer wurde bei der Gewalttat erheblich verletzt. Die Frau befindet sich weiterhin im Krankenhaus.

2 Kommentare to “Mutmaßlicher Sexualstraftäter von Hegne ist Wiederholungstäter”

  1. Gegenwind
    23. Januar 2012 at 19:16 #

    Sachverständigen mit einsperren. A Ruh iss.
    Und der der den wieder freilässt gleich mit einsperren.
    Ich kann nicht schreiben was ich eigentlich tun möchte.

  2. Satansbraten
    24. Januar 2012 at 12:35 #

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat
    hier in diesem Zusammenhang eine fatale Entscheidung getroffen, nachdem eben solche
    Verbrecher nach Verbüßung der Haft in eine
    Sicherungsverwahrung kommen sollten.
    Wer schützt uns und gerade hier das arme Opfer vor
    diesen Tieren? Auch Gutachter können irren. In diesem
    Fall hätte der Täter seine volle Strafe absitzen müssen.
    Ich wünsche dem Opfer Gute Besserung und Mut für
    den langen Weg der seelischen Aufarbeitung.

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.