Nachts nur noch mit Tempo 30 auf B 31 durch Friedrichshafen

Regierungspräsidium stimmt Tempo 30-Anordnung von 22 Uhr bis morgens 6 Uhr zu

Friedrichshafen. Seit Jahren stöhnt Friedrichshafen unter dem Verkehr, der sich auf der B 31 durch die Stadt quält. Die Menschen leiden unter Emissionen, Abgasen und Lärm. Das Regierungspräsidium Tübingen hat jetzt aber dem Antrag der Stadt Friedrichshafen, nachts von 22 Uhr bis morgens 6 Uhr in Fischbach und in der Albrechtstraße aus Lärmschutzgründen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu reduzieren, zugestimmt.

Kommunaler Lärmaktionsplan greift

„Wir freuen uns, dass das Regierungspräsidium Tübingen der beantragten Tempo 30-Regelung zugestimmt hat und den Antrag der Stadt in sehr kurzer Bearbeitungszeit beschieden hat“, sagte Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt. Mit der Zustimmung, so Schraitle weiter, sei „die Rechtmäßigkeit und Notwendigkeit“ der vom Gemeinderat im Rahmen des Lärmaktionsplanes beschlossenen verkehrsrechtlichen Maßnahmen bestätigt worden.

Auf diesen Strecken nur noch Tempo 30

Damit gilt in der Meersburgerstraße ab der Einmündung Steinäckerstraße bis zum Übergang in die Zeppelinstraße, in der Zeppelinstraße ab der Meersburger Straße bis zur Einmündung der Koberstraße (B 31) die Herabsetzung der Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer. Angeordnet wird sie außerdem in der Albrechtstraße östlich des Landratsamtes bis zur Maybachstraße (Einmündung Hochstraße) sowie in der Maybachstraße ab der Albrechtstraße bis zum Maybachplatz. Die Tempo 30 Reduzierung gilt von nachts 22 Uhr bis morgens 6 Uhr. Die Abwägung mit anderen Belangen, so das Regierungspräsidium in seiner Zustimmung, sei „nachvollziehbar und ermessensfehlerfrei“ durchgeführt.

Entlastung der Anwohner

„Wir erwarten von die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit eine Reduzierung des Lärms in diesen Straßenabschnitten von bis zu drei dBA in den Nachtstunden und damit eine spürbare Lärmentlastung der dortigen Anwohner“, so Schraitle.

Schilder kommen nach Sommerferien

Das Amt für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt werde nun zeitnah die Temporeduzierung verkehrsrechtlich anordnen. Ziel sei es, die Geschwindigkeitsreduzierung bis nach den Sommerferien umzusetzen und die entsprechenden Verkehrsschilder anzubringen.

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