Neue Woche beginnt mit Hochwasser in Friedrichshafen

Einsatz am Damm in KehlenFriedrichshafen. Auch wenn der Bodensee nicht überläuft, die Feuerwehr in Friedrichshafen kämpfte nach dem heftigen Regen erneut gegen Hochwasser. Der Pegel der Rotach stieg auf 2,40 Meter. Viele Keller liefen voll. Seit dem vorletzten Wochenende – damals vor allem in Meckenbeuren – kämpfen die Feuerwehren im Bodenseekreis immer wieder aufs Neue gegen Wassermassen.

Felder und Wiesen bereits durchnässt

Durch die starken Regenfälle in der Nacht und am Vormittag kam es, wie die Stadt Friedrichshafen berichtet, in Ittenhausen, in Berg, in der Müllerstraße und in Allmannsweiler zu Überschwemmungen. Rund 80 Feuerwehrleute der Wehren Friedrichshafen, Ailingen und Fischbach waren ab 7.45 Uhr im Einsatz. Insgesamt wurden sie zu über 40 Einsätzen gerufen. Durch die massiven Regenfälle traten kleine Bäche über die Ufer und auch die Felder und Wiesen konnten das Regenwasser nicht mehr aufnehmen. Deshalb schoss das Wasser teilweise in Sturzbächen durch die Straßen und setzte mehrere Keller unter Wasser.

1000 Sandsäcke aufgetürmt

 

Besonders betroffen waren Allmannsweiler, Ittenhausen, Berg und die Müllerstraße. Ab Nachmittags beruhigte sich die Situation vor Ort. Die Feuerwehr verteilte rund 1000 Sandsäcke, um die Wassermassen aufzuhalten und pumpte die Keller der hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürger aus. Derzeit liegt der Pegelstand der Rotach bei rund 2,40 Meter.

Foto: Archivbild Kreisfeuerwehrsprecher

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