Nikola Ferling neue Vorstandsvorsitzende der Volkshochschule Konstanz-Singen e. V.

Landrat wollte Strukturreform – Neue „alte“ Gesichter bei der Volkshochschule

Konstanz/Singen. Die Volkshochschule Konstanz-Singen e.V. hat jetzt einen hauptamtlichen Vorstand. Die Mitgliederversammlung hat Nikola Ferling zur ersten Vorsitzenden des Vorstands der Volkshochschule berufen. Ihre Stellvertreterin ist Dorothee Jacobs-Krahnen. Nikola Ferling und Dorothee Jacobs-Krahnen leiteten die Volkshochschule seit Beginn des Jahres bis zu ihrer Wahl zunächst als kommissarische Direktorinnen. Im vergangenen Jahr war die Volkshochschule wegen der Kündigung zweier Mitarbeiter aus der vhs-Leitung in die Schlagzeilen geraten.

Neue Vhs-Satzung gilt

Die Mitgliederversammlung der Volkshochschule habe in den zurückliegenden Monaten intensiv an der inneren Organisation der Volkshochschule gearbeitet. Die Träger (Landkreis, Städte Konstanz, Singen und Stockach) haben der neuen Konzeption zugestimmt. Grundlage für die Neuorganisation ist eine überarbeitete Satzung.

Günther Lieby als Vermittler

Neu ist neben der Bestellung eines hauptamtlichen Vorstands die Ernennung eines Beauftragten der Mitgliederversammlung, der als Bindeglied zwischen der ehrenamtlich tätigen Mitgliederversammlung und dem hauptamtlichen Vorstand agiert. Diese Funktion wurde dem Hauptamtsleiter des Landratsamtes Konstanz, Günther Lieby, übertragen.

Landrat zuversichtlich

Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender der Mitgliederversammlung, sagte: „Ich bin überzeugt, dass wir mit der neuen Struktur die Volkshochschule gestärkt haben und damit für die Zukunft gut aufgestellt sind.“ Weiter sagte Hämmerle, Dozentinnen und Dozenten würden der Volkshochschule ihr Gesicht geben.

Negativschlagzeilen nach Kündigungen

Zwei leitende Mitarbeiter war im vergangenen Jahr ristlos gekündigt worden. Weshalb es letztendlich zu den Verwerfungen gekommen war, hat die Öffentlichkeit nie erfahren. Dozenten wirkten verängstigt. Mindestens ein Dozent hat anschließend  seinen Abschied genommen, weil er sich eine Zusammenarbeit mit einer Person aus der verbliebenen vhs-Leitung nicht mehr vorstellen konnte. Der Kündigungsgrund sei „fehlendes Vertrauen“ gewesen, so die Begründung damals. Der betreffenden Person wurde von Dozentenseite „Klatschäuzigkeit“ vorgeworfen. Viele Beteiligte wollten lieber aber nicht offen sprechen – auch deshalb blieb auch vieles im Dunkeln.

Landrat wollte raus

Die Strukturänderung war auch deswegen nötig, weil sich Frank Hämmerle aus dem operativen Geschäft heraushalten wollte. Bisher hatte er den Kopf hingehalten und trug als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender die Verantwortung.

Zum selben Thema schreibt dornröschen.nu, die Stimmung sei weiterhin katastrophal.

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