Nimmt Konstanz neuen Anlauf für ein Musiktheater und Konzerthaus für Konstanz?

Konstanz. Braucht Konstanz ein Musiktheater und Konzerthaus? Könnte sich Konstanz ein solches Haus leisten. Das Theater bringt das Stück neu auf die Bühne der Kommunalpolitik. Am Donnerstag dieser Woche, 10. Januar, diskutieren Kunstschaffende, ehemalige Konzerthausgegner und Kommunalpolitiker in der Konstanzer Spiegelhalle über das spannende Thema. Initiatoren sind Architekturstudierende aus Konstanz und das Theater Konstanz. Die Debatte beginnt um 19 Uhr. Ab 17 Uhr sind in der Spiegelhalle Modelle zu sehen, die die Studierenden entworfen haben.

Coups des Konstanzer Theaters und Studierender

In Zusammenarbeit mit der Fakultät Architektur der HTWG Konstanz, mit Prof. Stephan Romero und Prof. Lydia Haack, präsentiert das Theater Konstanz eine Neuinszenierung der Dabatte über ein Konzert- und Kongresshaus, das jetzt ein Musiktheater und Konzerthaus werden könnte.

Das Musiktheater beginnt

„Ein Musiktheater für Konstanz“ ist zunächst einmal das Master-Projekt von HTWG-Studierenden, realisiert in enger Zusammenarbeit mit dem Theater Konstanz. Angestoßen durch den Bürgerentscheid gegen das Konzert- und Kongresshaus sei das Projekt im Laufe des letzten Jahres von Architekturstudentinnen und -studenten gemeinsam mit ihren Professoren Stephan Romero und Lydia Haack realisiert worden, heißt es ein bisschen verschwommen in einer Medienmitteilung des Theaters. Das Ergebnis der Zusammenarbeit können die Konstanzer nun besichtigen.

Theater fordert auf neu zu denken

Am Donnerstag, 10. Januar 2013, ist es soweit. In der Spiegelhalle heißt es, Bühne frei für eine öffentliche Vorstellung der Modelle. Die Präsentation solle dazu anregen, die Idee des Konstanzer Hauses für Konzert, Theater, Veranstaltungen noch einmal neu zu denken und Anregungen für zukünftige Planungen geben, heißt es in einer Mitteilung des Theater Konstanz. Die Konstanzer Bürger und Bürgerinnen seien eingeladen, sich inspirieren zu lassen, und mit Architekten und Protagonisten des letzten Bürgerentscheids zu diskutieren.

Großes Podium

Das Podium ist hochkarätig besetzt. Für die Podiumsdiskussion zugesagt haben Beat Fehlmann, designierter Intendant der Südwestdeutschen Philharmonie, die Leiter des Master-Projekts, Prof. Stephan Romero und Prof. Lydia Haack, Fakultät Architektur der HTWG Konstanz, außerdem Dr. Günther Schäfer, Vertreter der Bürgerinitiative „Nein zu Klein-Venedig“, sowie aus den Konstanzer Gemeinderatsfraktionen und der Kommunalpolitik Roland Wallisch (FGL), Jürgen Leipold (SPD), Christoph Bauer (FWG), Dr. Heinrich Everke (FDP) und Holger Reile (LLK). Die Podiumsdiskussion moderieren Prof. Dr. Christoph Nix. Nicht auf der Liste findet sich der Name eines CDU-Politikers. Der Eintritt zur Show ist frei.

Ort und Zeiten

10. Januar 2013 Spiegelhalle: 17 Uhr: Öffnung der Spiegelhalle zur Besichtigung der Modelle, 8 Uhr: Präsentation der Modelle, 19 Uhr: Podiumsdiskussion, Information und Reservierung unter 07531/900 150 oder theaterkasse@stadt.konstanz.de.

Fotos: wak/Ilja Mess

Ein Kommentar to “Nimmt Konstanz neuen Anlauf für ein Musiktheater und Konzerthaus für Konstanz?”

  1. dk
    8. Januar 2013 at 19:38 #

    Wenn die Konstanzer(innen) lieber für Besuche in CH-Krankenhäusern und -Pflegeheime sparen, werden Sie wenig für Kultur übrig haben.

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