Notarzt informiert vorab über Schwerverletzte

Klinikum Konstanz als „Regionales Traumazentrum“ zertifiziert

Konstanz (wak) Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat das Klinikum Konstanz als „Regionales Traumazentrum“ anerkannt. Damit bildet das Klinikum Konstanz einen wichtigen Knoten im regionalen Trauma – Netzwerk Schwarzwald-Bodensee. „Damit wurde das hohe Niveau der Versorgung von Schwerverletzten am Klinikum Konstanz bestätigt“, so Prof. Dr. Martin Runkel, Chefarzt der Unfallchirurgie.Schnelle bestmögliche Versorgung Verletzter

Die DGU hat sich zum Ziel gesetzt, dass bundesweit eine optimale Versorgung von Schwerverletzten sichergestellt wird. Regionale Netzwerke wurden in allen Bundesländern gebildet. In einem Netzwerk schließen sich mehrere Krankenhäuser zusammen, die eine schnelle und adäquate Versorgung von Verletzten garantieren.

Notarzt informiert Unfall-Klinik vom Unfallort aus

Im Trauma- Netzwerk Schwarzwald-Bodensee ist eine optimale Versorgung Unfallverletzter vom Zeitpunkt der Erstbehandlung durch den Notarzt am Unfallort bis zur Entlassung aus der Klinik gesichert. Festgelegte und standardisierte Abläufe regeln die enge und schnelle Zusammenarbeit zwischen Notärzten, Rettungsleitstellen und teilnehmenden Krankenhäusern. Hierdurch kann rasch geklärt werden, welche Klinik für die Behandlung der entstandenen Verletzung geeignet ist. Bereits vor Einlieferung des Patienten wird durch die Rettungsleitstelle über ein spezielles Trauma-Handy Kontakt mit einer Unfall-Klinik aufgenommen und die Weiterbehandlung abgesprochen. Erste Diagnosen werden bereits vor Eintreffen des Verletzten in der Klinik per Fax übermittelt. Die Alarmierung von benötigten Fachärzten verschiedener Richtungen kann frühzeitig erfolgen, so dass bereits zum Zeitpunkt bei Einlieferung des Verletzten die notwendigen Spezialisten bereitstehen.

Klinikum Konstanz erhält Zertifizierung

Im Klinikum Konstanz wurden alle apparativen Ausstattungen in der Notaufnahme (Schockraum), Röntgenabteilung, Labor, Operationsabteilung und Intensivstation sowie alle Behandlungsabläufe vom Eintreffen des Schwerverletzten am Hubschrauberlandeplatz bis zur Entlassung aus stationärer Behandlung durch eine Kommission im Rahmen der Anerkennung überprüft. „Dank der guten Vorbereitung durch Oberarzt Dr. Jörg Tinsel der Unfallchirurgie und ärztlichen Mitarbeitern anderer Abteilungen sowie dem Pflegepersonal der Notaufnahme wurde die Zertifizierung ohne Beanstandung erteilt“, so ein Sprecher des Klinikuma.

Rund um die Uhr Schwerstverletzte aufnehmen

Das Klinikum Konstanz kann rund um die Uhr Schwerstverletzte aufnehmen. Engagierte und qualifizierte Fachärzte des Klinikums aus unterschiedlichen Gebieten und die Kooperation mit dem Neurochirurgen Dr. Walter Panzer sowie der Klinik für Neurochirurgie in Kreuzlingen ermöglichen eine optimale Behandlung von Schwerverletzten des Landkreis Konstanz und Umgebung.

Fotos: Klinikum Konstanz/wak

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