Nur noch einen Tag Hans Jörg Glattfelder in der Konstanzer Galerie Geiger

Konstanz. Wer sich nicht beeilt, wird sie verpasst haben: Die neuen Arbeiten des Schweizers Hans Jörg Glattfelder in Konstanz. Die Galerie Geiger am Konstanzer Fischmarkt zeigt sie nur noch einen Tag lang am Mittwoch, 21. November. Dann beginnt auch schon wieder das große Einpacken und Umhängen. Denn ab Samstag, 24. November, zeigt die Galerie bereits den ZERO-Künstler Christian Megert.

Bye-bye rechte Winkel

Hans Jörg Glattfelder, der 1939 in Zürich geboren wurde, gehört heute zu den bekanntesten Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst in Europa. Sein Markenzeichen sind jene weit über die Wandfläche ausgespannten Rautenformen, deren monochrome Grundfläche durch ein klares Liniengefüge strukturiert wird. Seit mehr als drei Jahrzehnten hat Glattfelder dabei ein ganz eigenes Formenvokabular entwickelt, das einer strengeren inneren Logik folgt und seine Werke so unverwechselbar und markant macht. Nicht mehr die elementaren geometrischen Formen und der rechten Winkel stehen im Zentrum seines Schaffens, sondern vielmehr die weit komplexeren Raumvorstellungen der modernen Mathematik und Physik. Dabei geht es Glattfelder nicht um die unmittelbare Umsetzung oder Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Theorien, sondern um die freie künstlerische Interpretation derselben, mit deren Hilfe er die Grenzen der konstruktiven Tradition zu überschreiten vermag.

Ausblick auf neue Ausstellung

Die Vernissage zur Einzelausstellung mit Arbeiten des Schweizer ZERO-Künstlers und documenta
4-Teilnehmers Christian Megert beginnt am Samstag, den 24. November, um 19 Uhr. Die Ausstellung versammelt Werke aus den Jahren 1956 bis 2012. Der Künstler wird zur Vernissage persönlich anwesend sein.

Hier geht’s weiter zur Galerie Geiger in Konstanz.

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