Oberbürgermeisterin beherrscht respektvollen Umgang mit Bürgern

Alt-OB Reinhard Ebersbach in der Bürgerfragestunde des Gemeinderats

Überlingen (wak) Eine Bürgerfragestunde der etwas anderen Art erlebten Überlinger Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend dieser Woche. Zu Wort gemeldet hatte sich Alt-Oberbürgermeister Reinhard Ebersbach. Anders als zuletzt einige Überlinger Bürger wurde der prominente Fragesteller von der OB nicht abgekanzelt.

Alt-OB durfte ausreden

Alt-Oberbürgermeister Reinhard Ebersbach sorgt sich um das Modell der Stadt Überlingen, das im historischen Rathaus vor dem Ratssaal einstaubt. Es werde nicht mehr gepflegt. „Herr Ebersbach hat zunächst die Sachlage dargestellt“, berichtete ein erstaunter Bürger. Obwohl der Alt-OB nicht – wie zuletzt von OB Sabine Becker konsequent und unnachgiebig gefordert – sofort eine Frage stellte, habe ihn die Oberbürgermeisterin nicht unterbrochen. Alt-OB Ebersbach sei weder genötigt worden, bereits seinen ersten Satz mit dem Fragewort „warum“ zu beginnen noch seine Rede mit einer Fragesatzkonstruktion „Ist es nicht so, dass…?“ einzuleiten.

Auch andere Fragesteller respektvoll behandelt

Der frühere Überlinger Oberbürgermeister sei nicht „schon nach dem ersten oder spätestens zweiten Satz“ unterbrochen worden, stellte ein Überlinger anschließend mit Erstaunen fest. Zuletzt hatten sich Überlinger Bürger über den rüden Ton im Ratssaal, Zwischenrufe seitens einiger Räte und dem wenig respektvollen Umgang mit Bürgern beklagt. Von der „neuen Gesprächskultur“ hätten am Mittwochabend übrigens auch weitere weniger prominente Fragesteller profitiert, so einer der Anwesenden.

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