Oberbürgermeisterin schaute sich Schiff namenlos an

BSB halten Name des neuen Kursschiffes geheim

Konstanz/Überlingen (wak) Die Bodensee-Schiffsbetriebe weigern sich weiterhin standhaft vor der Schiffstaufe im Juni den Namen des neuen Kursschiffes zu nennen. Das noch namenlose Schiff wird ab diesem Sommer den Kurs des Nostalgieschiffes „Baden“ auf dem Überlinger See übernehmen.

In der vergangenen Woche hatte die Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker das noch namenlose Schiff in der Werft in Friedrichshafen besichtigt. BSB-Geschäftsführer Jörg Handreke findet allerdings, dass selbst das kein ein Indiz dafür sei, ob das neue Schiff den Namen MS Überlingen tragen oder anders heißen wird. Handreke sagte am Rande der Medienkonferenz der Vereinigten Schiffahrtsunternehmen noch einmal: „Es ist noch alles offen.“

Überlingen hofft auf MS Überlingen

Dass sich die Überlinger wieder ein MS Überlingen auf dem Überlinger See wünschen, ist dagegen alles andere als ein Geheimnis. Seit das schöne alte Motorschiff Überlingen – das dem 1935 gebauten Schiff Baden ähnelte – ausgemustert wurde, fehlt der Werbeträger der Stadt Überlingen auf dem See. Aber, was heißt schon Werbeträger? Stefan Ballier, der in die Spitze der BSB aufrückt, würde nie von einem Werbeträger auf dem See sprechen. Ballier kommt regelrecht ins Schwärmen, wenn er vom neuen schönen Schiff erzählt.

Schiffstaufe im Juni

Noch liegt das neue Schiff in der Werft. Schlosser, Schiffbauer, Schreiner, Elektriker und Maler arbeiten derzeit am Innenausbau des Bodensee-Schiffes. Anfang Mai soll das neue Kursschiff vom Stapel gelassen werden. Die Taufe ist für Juni geplant. Ab Juli legt das 59 Meter lange Schiff dann von seinem Heimathafen Konstanz aus zu Kursen in den Überlinger See ab. An Bord haben 700 Passagiere Platz. Zum Vergleich: Das Motorschiff Baden, das bisher auf dem Überlinger See verkehrte, ist mit 52,5 Metern etwas kürzer und nur für maximal 650 Fahrgäste zugelassen. Das neue Schiff, der Baden-Ersatz, ähnelt der Lindau. 40 Prozent der Plätze befinden sich im Innern der Schiffes. 60 Prozent sind Außenplätze.

Foto: wak/ ausgemustertes MS Überlingen

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