Ohne Worte – Einblicke in die Gebärdensprache

Internationale Bodensee-Hochschule IBH: Nichts hören und nicht sprechen

Konstanz (red) Gebärdensprache ist mehr als mit den Fingern zu buchstabieren und Körpersprache einzusetzen. Sie hat eine eigene Grammatik mit nationalen Unterschieden und sogar Dialekt wird mit ihr gesprochen. Hinter den Sprachzeichen verbirgt sich ein komplexes System, das gleichzeitig seine eigene Kultur formt. Poesie, Theater, selbst besondere Chöre sind Ausdruck diese Identität.

IBH-Jubiläumsreihe „MenschenWissenschaftZukunft“

Wie funktioniert diese geheimnisvolle Sprache überhaupt? Der Vortrag über Gebärdensprache im Rahmen der IBH-Jubiläumsreihe „MenschenWissenschaftZukunft“ ermöglicht Einblicke in die Kultur und Sprache von gehörlosen Menschen und lehrt nebenbei einige nützliche Gebärden für den Alltag. Er findet statt am 27. April von 18 bis 20 Uhr an der Universität Konstanz, Hörsaal A 704. Der Eintritt ist frei.

Studiengang Gebärdensprachdolmetschen

Prof. Tobias Haug und Prof. Patty Shores erläutern das Thema unter soziologischen und sprachwissenschaftlichen Gesichtspunkten, schildern Beispiele aus der Praxis und informieren über Studien- und Berufsmöglichkeiten in ihrem Fachgebiet. Als Dozierende an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich HfH sind sie verantwortlich für die Studiengänge im Bereich Gebärdensprachdolmetschen. Die HfH ist im Netzwerk der 29 Hochschulen rund um den Bodensee die einzige mit diesem Ausbildungsprofil.

In der IBH-Jubiläumsreihe „MenschenWissenschaftZukunft“ finden in diesem Jahr weitere Veranstaltungen rund um den Bodensee statt, die den grenzüberschreitenden Wissenstransfer von Hochschulen in die Praxis unterstützen.

Foto: Universität Konstanz

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