Onshore-Windpark Suckow produziert Strom auch für Konstanz

Konstanz/Suckow. Die erste Anlage des Onshore-Windparks Suckow in Mecklenburg-Vorpommern speist nun Strom ins Netz ein. Der Windpark ist das aktuelle Projekt von mehreren Partnerunternehmen, darunter der Stadtwerke Konstanz GmbH. Das teilten die Konstanzer Stadtwerke mit.

Windkraft kommt als neue regenerative Energie hinzu

Das Konstanzer Stadtwerk beteiligt sich mit rund 230.000 Euro, was einem Anteil am Windpark von 600 kW (Kilowatt) entspricht. „Die Beteiligung am Windpark Suckow ergänzt nach Mitteilung der Stadtwerke das bisherige Eigenerzeugungs-Portfolio der Stadtwerke Konstanz, das hauptsächlich auf Wasserkraft und Photovoltaik beruht, sehr gut. Wir werden auch in Zukunft weitere Beteiligungen an Windkraftprojekten prüfen“, sagt Geschäftsführer Kuno Werner.

Projektpartner beim Windpark Suckow

14 kommunale Energieversorger, eine Bürgergenossenschaft und sechs privatwirtschaftliche Gesellschaften haben sich zur SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Zu den beteiligten kommunalen Unternehmen gehören auch die Stadtwerke Bretten, Freudenstadt, Bad Friedrichshall und Walldorf. Mit den Kraftwerksprojekten verfolgt SüdWestStrom das Ziel, Stadtwerke an effizienten Kraftwerken zu beteiligen, sie in der Stromerzeugung unabhängiger zu machen und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. „Die erste Kilowattstunde ist ein ganz besonderer Meilenstein“, sagt Geschäftsführerin Bettina Morlok. Die Gesellschaft habe bewiesen, dass Windparks dieser Größe auch von kleinen und mittleren Stadtwerken zu realisieren seien, wenn sie sich zusammenschließen.

Windräder stehen auf dem Festland

Im ersten Onshore-Windpark (auf dem Festland) von SüdWestStrom wurden bisher sieben Windenergieanlagen gebaut, von denen nun die erste Strom einspeist. Kuno Werner: „Die Onshore Windkraft ist eine der derzeit kostengünstigsten Formen der regenerativen Stromerzeugung.“ Im April 2013 sollen alle 13 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,5 Megawatt in Betrieb sein. Durch diese umweltfreundliche Stromerzeugung werden pro Jahr im Vergleich zu einem Braunkohlekraftwerk rund 64.000 Tonnen CO2 eingespart. Sowohl Nabenhöhe, als auch

Über die Gesellschaft

Die Beteiligungsgesellschaft hat eine zweiköpfige Geschäftsführung und einen Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus Vertretern von Stadtwerken und privatwirtschaftlichen Unternehmen. Die neue Gesellschaft gehört zur Südwestdeutschen Stromhandels GmbH, sie ist ein Kooperationsunternehmen deutscher Stadtwerke. 1999 gegründet, hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu steigern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Heute sind 55 Stadtwerke Gesellschafter der Südwestdeutschen Stromhandels GmbH

Pressefoto: Stadtwerke Konstanz

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