Philipp Rösler muss vors Stockacher Narrengericht: „Liefern oder geliefert sein“

Verhandlung am Schmotzigen Dunschtig 16. Februar – Pflichttermin für Liberale und Narren

Stockach. Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler ist nicht der erste Parteivorsitzende der FDP der vor das Hohe Grobgünstige Narrengericht zu Stocken geladen wird. Nach Westerwelle und Genscher sei er der dritte FDPler mit bundespolitischem Gewicht. Als Wirtschaftsminister und Vize-Kanzler werde er im Schwarzen Stockach, im Grün-Roten Ländle sein Gelbes Fähnlein hochhalten müssen, um nicht sein blaues Wunder zu erleben, heißt es auf der Website des Stockacher Narrengerichts.

„Lieferservice“ der FDP vor Gericht

Vom derzeitigen Wirtschaftsminister wisse man, dass er „Liefern“ zu seinen Stärken zähle. „In Stockach wird im Rahmen der Verhandlung zu klären sein, was er eigentlich zu liefern gedenkt und wie lange man bis zur ersten Lieferung denn noch warten muss. Es wird sich also die Frage nach den Inhalten ergeben. Wenn er da nichts Überzeugendes vortragen kann, dann ist er geliefert. Das Gericht wird keine Gnade kennen und schon gar keinen Minderheitenschutz einer inzwischen miniaturisierten FDP“, heißt es in der Ankündigung auf der Website des Stockacher Narrengerichts.  Was immer der Beklagte in Berlin in diesem Amt so treibe, das Gericht werde es am Schmotzige Dunschtig, 16. Februar, im Jahre 661 nach Kuony herausfinden.

Merkel bis Steinmeier waren „Angeklagte“

Die Liste der Angeklagten ist mit den Namen vieler Prominenter gespickt. An der Spitze stehe, woran das Narrengericht gern erinnert, „Mutti“ – Angela Merkel. Die Kanzlerin musste 2001 vor das Narrengericht treten. Ihr folgte im darauf folgenden Jahr der amtierenden Außenminister Guido Westerwelle, der 2002 in Stockach weilte. 1990 stand der jetzige Finanzminister Wolfgang Schäuble und später im Jahre 1997 Annette Schavan als erste Frau vor den Schranken des närrischen Gerichtes. Zu den Beklagten gehörten auch Renate Künast (Grüne), die 2010 vors närrische Gericht musste, sowie 2011 Ex-Außenminsterin und Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestags, Frank-Walter Steinmeier. Erst im vergangenen Herbst kam Frank-Walter Steinmeier in den Kreis Konstanz, um seine Wettschuld zu begleichen. Weitere News und die Liste aller Beklagten gibt’s unter www.narrengericht.de

Pressefoto Dr. Philipp Rösler Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.