Piraten Konstanz: Männerrechte, aber bitte nicht anti-feministisch

Wie Eltern und Lehrer Jungen besser fördern können – Vortrag an der Konstanzer Uni

Konstanz. Jungen sind die neuen Sorgenkinder und in der Schule oft benachteiligt. „Das Risiko für Jungen, im Bildungssystem zu scheitern, nimmt zu.“ So steht es bereits im nationalen Bildungsbericht in Deutschland 2008. Daran hat sich nichts geändert. Am kommenden Freitag, 27. Mai, lädt die Piratenpartei an der Konstanzer Universität zu einem Themenabend mit Dr. Bruno Köhler vom Verein MANNdat ein. Beginn ist um 19 Uhr.

Problembären Jungen

Egal ob Schulleistungen, ADHS, Lesekompetenz, Sprachfähigkeit – Jungen haben die größeren Probleme in der Schule. Dr. Bruno Köhler vom Verein MANNdat legt in seinem Vortrag die Bildungssituation von Jungen dar, erörtert deren Ursachen und zeigt Möglichkeiten auf, wie Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen Jungen unterstützen und fördern können.

Der Themenabend ist Teil einer Veranstaltung der Piratenakademie. Der Vortrag beginnt am Freitag, 27. Mai, um 19 Uhr im Raum A703 an der Universität Konstanz. Nach dem Vortrag wird es genügend Zeit geben mit Dr. Bruno Köhler zu diskutieren und die Situation zu reflektieren.Veranstaltungsende ist für 21 Uhr geplant.

 

4 Kommentare to “Piraten Konstanz: Männerrechte, aber bitte nicht anti-feministisch”

  1. Käpt'n Bart
    27. Mai 2011 at 03:59 #

    Frau Kässer, ich frage mich gerade, wie ich die Überschrift zu deuten habe. Der Doppelpunkt suggeriert, „Männerrechte, aber bitte nicht anti-feministisch“ sei ein Motto oder eine Aussage der Piratenpartei – was mich jedoch wundern würde, da die Piratenpartei gegenüber dem traditionellen Feminismus reserviert eingestellt ist. Ich würde mich freuen, wenn Sie das klar stellten könnten.
    MfG Blau Bart

  2. Arte Povera
    27. Mai 2011 at 16:00 #

    Was ist denn der traditionelle Feminismus d.E. und wo findet sich die Aussage, die Piratenpartei sei ihm gegenüber kritisch eingestellt?

    Anti-feministisch ist die Piratenpartei jedenfalls auch nicht, sie unterschreibt die Forderungen des Queerfeminismus und natürlich der klassisch-feministischen Forderung nach gleichen Rechten und gleicher Anerkennung. Wenn das nicht so wäre, wüsste ich das vermutlich, das geschlechter- und familienpolitische Programm wurde von mir mitverfasst.

  3. suchenwi
    28. Mai 2011 at 01:53 #

    Ich war bei der Veranstaltung. Ich kann sie nicht anti-feministisch nennen, sondern ganz einfach nur peinlich.

    Es gibt zunehmend Probleme mit männlichen Jugendlichen/Erwachsenen. Aber hier wurde keine Lösung angeboten. „Fußball“? Eher war der Vortragende ein Teil des Problems. Aber einige Diskutanten haben die Verwirrung weiter getrieben.

    Schade eigentlich. Sachliche Diskussion wäre zu diesem Thema, wie zu allen anderen, geboten. Es hat halt nicht geklappt.

    Und trotzdem wünsche ich der Piratenakademie, dass sie daraus lernt und es in Zukunft besser macht. Oder wer es besser kann…

  4. Ute Hauth
    30. Mai 2011 at 14:43 #

    Ergänzend die offizielle Pressemitteilung des Kreisverbands:
    http://www.see-online.info/s/CR

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