Planungsmittel für B 31 neu bis Überlingen freigeben

Axel Häberle forderte Nachtsperrung der B31 für Brummis – CDU mit Alternativ-Forderung

Oberteuringen (sig) Die CDU im Bodenseekreis will in Sachen B 31 neu am Drücker bleiben. Auf ihrem Kreisparteitag am Samstag in der „Neuen Post“ in Oberteuringen forderten die Mitglieder das Land auf, umgehend Planungsmittel für die B 31 neu zwischen Immenstaad und Überlingen freizugeben.

Die über 100 Mitglieder auf dem Kreisparteitag unterstützten einstimmig einen entsprechenden Formulierungsvorschlag von Landrat Lothar Wölfle in dessen Eigenschaft als Vorsitzender der Antragskommission. Wölfle riet dazu, mit der Mittelfreigabe nicht zu warten, bis alle Maßnahmen planfestgestellt sind.

Auslöser der Initiative war ein Antrag des Hagnauer Mitglieds Axel Häberle, der die Landkreisverwaltung auffordern wollte, alles zu veranlassen, damit möglichst zeitnah die Strecke zwischen Friedrichshafen und Überlingen für den Lkw-Verkehr (über 7,5 t) zumindest nachts (zwischen 20 und 8 Uhr) gesperrt wird. Testweise sollte mindestens in der Hauptreisezeit auf der B 31 von Mai bis September ein Nachtfahrverbot erwirkt werden.

Die Antragskommission tat sich mit dem Antrag schwer, da sie befürchtet, damit eine Verlagerung des Verkehrs in die Räume Markdorf, Oberteuringen, Salem und Bermatingen zu produzieren. Man verstehe das Ansinnen Häberles, sagte Wölfle, es sei aber „zu kurz gesprungen“.

Die Antragskommission schlug als Alternativ-Forderung vor, die Kreisverwaltung mit einer neuen Verkehrszählung zu beauftragen, und außerdem vom Land zu verlangen, die Planungsmittel zwischen Immenstaad und Überlingen freizugeben, wo sich derzeit nichts tue. Außerdem solle die Polizei die Sonntagsfahrverbote für Lkw stärker überprüfen.

Foto: wak/ B 31 Ortsdurchfahrt Hagnau

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