Polizei durchsucht nach Einladung zu Facebook-Party Wohnungen

Computer und Smartphones sichergestellt – Schadensersatzansprüche das dicke Ende einer nicht stattgefundenen Feier

Konstanz. Eine Ermittlungsgruppe aus vier Beamten der Schutz- und Kriminalpolizei hat am Montag bei der Polizeidirektion Konstanz die Ermittlungen aufgenommen. Für die Einladenden könnte aufgrund von Schadensersatzansprüchen das dicke Ende nachkommen, obwohl am Freibad Horn gar keine Partie stattgefunden hat.

Polizei ermittelte zwei Verdächtige

Ein Unbekannter hatte auf vergangenen Samstag zu einer Facebook-Party in Konstanz aufgerufen. Die Stadt Konstanz und die Polizei haben die Veranstaltung durch ein Verbot und großen personellen Einsatz verhindert. Zwischenzeitlich wurde, wie die Polizei heute berichtet, erneut von einem Unbekannten in Facebook zu einer Party Ende dieses Monats in Konstanz aufgerufen. Die Ermittlungsgruppe hat heute die Wohnungen von zwei Tatverdächtigen durchsucht und Computer und Smartphones sichergestellt. Die Geräte werden nach Auskunft der Polizei nun kriminaltechnisch untersucht. Den Tatverdächtigen werde zwar „nur“ eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Schlimmere Folgen hätten für die Betroffenen aber die Schadensersatzansprüche für die entstandenen Kosten.

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