Polizei stoppte Sommerreifen-Fahrt auf der B 31

Im Bodenseekreis 75.000 Euro Schaden bei Unfällen auf Schneeglätte

Friedrichshafen/Überlingen (wak) Aufgrund des Wintereinbruchs am Samstag kam es auf den schneebedeckten und teilweise eisglatten Straßen im Bodenseekreis vom Morgen an bis in die frühen Abendstunden zu zahlreichen Unfällen. Der Schwerpunkt war das östliche Kreisgebiet, vor allem Friedrichshafen, Tettnang und Kressbronn. Zwei Autofahrerinnen wurden verletzt. Einen Autofahrer, der auf Sommerreifen unterwegs war, stoppte die Polizei. Er durfte nicht mehr weiterfahren.

Zwei Autofahrerinnen prallten gegen Hindernisse

Eine Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen, als sie von der schneeglatten Straße abkam und ihr Auto gegen einen Baum prallte. Eine zweite Autofahrerin wurde leicht verletzt, nachdem sie mit ihrem Auto ebenfalls von der Straße abkam und das Auto gegen ein auf dem Gelände eines Autohauses ausgestelltes Fahrzeug krachte. Bei weiteren 20 Unfälle im östlichen Kreisgebiet entstand laut Polizei Blechschaden. Die Beamten des Polizeireviers Überlingen wurden zu fünf weiteren Verkehrsunfällen mit Blechschaden gerufen. Die Höhe des Sachschadens, der bei allen Unfällen entstanden ist, schätzt die Polizei auf etwa 75.000 Euro.

Autofahrer ohne Winterreifen behinderte Verkehr

Einen Autofahrer holte die Polizei vorsichtshalber von der Straße. Der 30-Jährige war, wie die Polizei berichtete, am Samstag gegen 10 Uhr mit einem teuren Auto auf der B 31 mit Sommerreifen unterwegs. Auf der schneebedeckten Bundesstraße fuhr er aufgrund der fehlenden Bodenhaftung derart langsam, dass er den nachfolgenden Verkehr erheblich behinderte. Der Fahrer wurde angezeigt und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

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