Radfahrer schlägt Radfahrerin in Konstanz

Fahrradfahrerin fuhr mit Kinderanhänger in falscher Richtung auf Radweg

Konstanz. Ein etwa vermutlich etwa 65 Jahre alter Fahrradfahrer hat eine 34-jährige Radlerin, die mit ihrem Kinderanhänger einen Radweg in der falschen Richtung befuhr, geschlagen. Die Frau erstattet Strafanzeige wegen Körperverletzung.

Radler schlug „Geisterfahrerin“

Die Radlerin fuhr am Freitag gegen 16.45 Uhr mit ihrem Fahrrad und angehängtem Kinderanhänger von der Riedstraße kommend auf dem Radweg links der Max-Stromeyer-Straße in falscher Richtung stadteinwärts. Im Hänger saßen sie fünf und dreiviertel Jahre alten Kinder der Frau. In Höhe von Autoteile Unger kam ihr ein auf dem Radweg in richtiger Richtung fahrender Fahrradfahrer entgegen. Dieser gestikulierte und wies die Frau darauf hin, dass sie auf Radweg auf die andere Straßenseite gehöre. Als beide aneinander vorbeifuhren, schlug der entgegenkommende Radfahrer unvermittelt einmal mit seiner linken Hand gegen den linken Oberarm der 34-Jährigen. Während der Mann schimpfend in Richtung Kreisverkehr Riedstraße weitergefahren sei, hielt die Radlerin an, wechselte die Straßenseite und verständigte die Polizei. Sie stellte Strafantrag gegen den Unbekannten wegen Körperverletzung.

Ein Kommentar to “Radfahrer schlägt Radfahrerin in Konstanz”

  1. Müller
    4. September 2011 at 17:16 #

    Natürlich ist Selbstjustiz der Falsche Weg und Schlagen erst recht. Der Rentner gehört bestraft dafür.

    Aber: Geisterfahrer gehören genau so bestraft. Gerade in der Max-Stromeyer-Straße ist so viel Verkehr, es Parken Autos, es sind hoch bewachsene Grünstreifen vorhanden und es ist alles recht Eng. Wenn dann auch noch Geisterfahrer dazu kommen, wird es sehr oft sehr gefährlich. Und hier gibt es auf beiden Seiten einen halbwegs guten Radweg.

    Gerade die Geisterfahrer im Kreisverkehr sind am mutigsten. Alle Autofahrer haben den Fußgängerüberweg überquert und schauen nur nach Links nach einer Lücke. Und einige Radler kommen als Geisterfahrer im Kreisverkehr an. Es gibt sogar Fußgänger als Geisterläufer auf dem Radweg im Kreisel.

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