Radolfzell entscheidet sich für Kulturmanager

Christian Schlager ab April neuer Leiter des Fachbereichs Kultur – Abschlussarbeit über Theaterfinanzierung

Radolfzell. Christian Schlager schrieb seine Diplomarbeit über „Öffentliche Theaterförderung – ein Anachronismus?“. Der Radolfzeller Gemeinderat hat den Kulturmanager zum neuen Fachbereichsleiter Kultur gewählt. Los geht’s für Schlager im April.

Wahl fällt auf Kulturmanager

Der Radolfzeller Gemeinderat entschied sich für den 38-jährigen Kulturmanager aus Altensteig. In Altensteig ist Christian Schlager, der ursprünglich aus der Rheinebene stammt, seit zehn Jahren als Kulturamtsleiter für ein sehr reges, abwechslungsreiches kulturelles Angebot verantwortlich. Das teilte die Stadt Radolfzell heute mit. Er bringt als stellvertretender Hauptamtsleiter außerdem jede Menge Verwaltungserfahrung mit nach Radolfzell. Seinen Kulturbegriff fasse Christian Schlager bewusst sehr weit, um Raum für Kreativität und eine Plattform für viele Akteure zu schaffen. Der begeisterte Konzertgänger spielt selbst Klavier und Cello – und besitzt auch eine E-Gitarre.

Wissenschaftliche Arbeit über Theaterfinanzierung

Sein Erststudium absolvierte er an der FH für öffentliche Verwaltung in Kehl. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete: „Öffentliche Theaterförderung – ein Anachronismus?“ Das klang schon mal ganz schön provokativ, heißt es auf der auf Website des Instituts für Kulturmanagement der PH Ludwigsburg. „Der Kulturbereich faszinierte mich von jeher. Drei Monate hatte ich im Referat für Freie Theatergruppen in Wien verbracht und entschloss mich 1999 zum Aufbaustudium Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg“, schreibt Schlager.

Der neue Mann für Kultur

Dem Geschäftskreis des Fachbereichs Kultur sind die Sachgebiete Kulturamt mit der städtischen Galerie Villa Bosch, Stadtbibliothek Joseph Victor von Scheffel, Volkshochschule, Musikschule, Stadtgeschichte sowie das Milchwerk Radolfzell zugeordnet. Der Fachbereich Kultur ist Teil des Dezernats II unter der Leitung von Bürgermeisterin Monika Laule.

Foto: privat

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